Indische Mutter hatte sich gewehrt

Kopfschuss nach Vergewaltigungsversuch

Neu Delih  - Die Kämpfer drangen in ihr Haus ein, sperrten Mann und Kinder weg und bedrängten die fünffache Mutter. Die Inderin wehrte sich - die Rebellen schossen ihr in den Kopf.

Mutmaßliche Aufständische haben im Nordosten Indiens eine Frau mit Kopfschüssen getötet, weil sie sich der Belästigung durch mehrere Männer widersetzt hat. Fünf Bewaffnete seien am Dienstag in das Haus der Frau und ihrer Familie im Bundesstaat Meghalaya eingedrungen, teilte die Polizei mit. Sie sperrten den Ehemann sowie die fünf Kinder ein. Als sich die Frau den Männern widersetzte, hätten diese ihr aus nächster Nähe mit einem Sturmgewehr in den Kopf geschossen. Die Zeitung „The Times of India“ schrieb, die Männer hätten die Frau vergewaltigen wollen.

Bei den Verdächtigen handelt es sich nach Polizeiangaben um Angehörige der sogenannten Nationalen Befreiungsarmee der Garo (GNLA). Die Gruppe streitet in der Region für ein eigenes Stammesgebiet der Garo und wurde 2012 von der Regierung zur Terrororganisation erklärt. Laut Polizei ist die GNLA in mehrere Fälle von Mord, Entführung sowie Erpressung verstrickt.

Erst in der vergangenen Woche waren zwei junge Mädchen nach einer Gruppenvergewaltigung im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh erhängt aufgefunden worden. Die Tat sorgte landesweit für Empörung.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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