Ärzte halten 13-Jährige als Dienstmädchen

Neu-Delhi - Die indische Polizei hat Medienberichten zufolge ein sechs Tage lang eingesperrtes und vom Hunger bereits geschwächtes 13-jähriges Dienstmädchen gerettet. In Verdacht steht ein Ärztepaar.

Die Arbeitgeber des Dienstmädchens waren demnach in den Urlaub nach Thailand gefahren und hatten das Kind nur mit wenig Nahrung und Wasser in ihrer Wohnung eingesperrt. Berichten zufolge handelte es sich bei den Arbeitgebern um Ärzte. Nachbarn hätten die Hilfeschreie des Mädchens gehört und die Polizei gerufen, berichtete die Tageszeitung The Hindustan Times am Freitag.

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Dem Kind sei bereits nach zwei Tagen das Essen ausgegangen, sagte Neera Mullick von der Kinderfürsorge. Die Beschäftigung von Kindern unter 14 Jahren ist in Indien illegal, das entsprechende Gesetz wird weitgehend missachtet.

ap

Rubriklistenbild: © dpa

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