„Was soll falsch sein?“

Lehrerin ruiniert ihre Laufbahn mit Schmuddel-Selfie - Jetzt will sie drei Millionen US-Dollar

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Diese Lehrerin wurde vor Kurzem gefeuert, weil ein Nackt-Selfie von ihr publik wurde.

Eine Lehrerin aus New York schickte ein Nackt-Selfie an ihren Freund, doch ein Schüler kam an das Bild. Sie wurde gefeuert, doch nun fordert die 25-Jährige drei Millionen US-Dollar.

New York - Eigentlich sollte es nur für ihren damaligen Freund bestimmt sein. Eine Lehrerin aus New York schickte offenbar ein Selfie von sich an einen Kollegen, auf dem ihre entblößten Brüste zu sehen sind. Ein Schüler kam auf bislang ungeklärtem Wege an das Bild, deswegen wurde Lauren M. gefeuert. Wie verschiedene amerikanische Medien berichten, unter anderem die Washington Post, möchte die Lehrerin nun den Schuldistrikt auf drei Millionen US-Dollar verklagen.

New York: Lehrerin verschickt Nackt-Selfie - und ruiniert ihre Karriere

Bereits vor einigen Jahren soll Lauren M., Mathematik-Lehrerin an einer Highschool in New York, ein Nackt-Selfie von sich an einen Kollegen verschickt haben, mit dem sie zu dieser Zeit auch liiert gewesen sei. Ende Januar sei sie laut Washington Post von dem Direktor der Schule darauf hingewiesen worden, dass einer ihrer Schüler nun im Besitz dieses Fotos sein soll. Die 25-Jährige sei umgehend beurlaubt worden. Währenddessen verbreitete sich das Bild auch auf den sozialen Medien, unter anderem auf Twitter.

Ende März habe die Schule sie endgültig gefeuert, so die Zeitung weiter. Doch Lauren M. beteuere noch immer, nicht zu wissen, wie das Bild an den Schüler gelangt sei. „Meine Karriere wurde ruiniert, meine Reputation zerstört und ich wurde stigmatisiert“, zitiert die Washington Post die Lehrerin. Weil einem Mann so etwas nicht passiert wäre, verklage sie nun den Schuldistrikt auf satte drei Millionen US-Dollar.

Nach Nackt-Selfie: New Yorker Lehrerin verklagt Schuldistrikt wegen Diskriminierung

Lauren M. sei eine „exzellente Mathematik-Lehrerin“ gewesen, soll ihr Anwalt laut USA Today in einem Schreiben klargestellt haben. Vor langer Zeit habe sie ein „unscheinbares oben-ohne-Foto“ an ihren Freund geschickt, jedoch an niemanden sonst. Unglücklicherweise sei ein Schüler an das Bild gekommen. „Der Schuldistrikt hat das Foto beschlagnahmt, die Lehrerin verurteilt und sie gefeuert, weil ihre Brüste zu sehen waren. Einem Mann wäre so etwas niemals passiert“, argumentiere der Anwalt weiter.

Außerdem sei laut USA Today in Gerichtsdokumenten zu lesen, dass der Schuldistrikt Lauren M. für kein gutes Vorbild für die Schülerinnen und Schüler halte. Diesen Vorwurf verstehe der Anwalt überhaupt nicht.

Lehrerin verklagt Schuldistrikt nach freizügigem Selfie: „Was soll mit dem Bild falsch sein?“

Doch auch die 25-Jährige selbst zeigt sich in einer Pressekonferenz verständnislos. Offenbar stört sie nicht nur die mögliche Diskriminierung wegen ihres Geschlechts, sondern auch die Verurteilung ihres Nackt-Selfies. „Was soll mit dem Bild falsch sein? Es sind meine Brüste, es ist mein Körper. Es ist ein Foto, das gefeiert werden sollte“, so die Lehrerin. Auch den Vorwurf, sie sei dadurch kein Vorbild, verstehe sie nicht. „Welche Botschaft schickt das an alle Mädchen, deren Fotos über die ganze Schule verbreitet werden? Sich zu verstecken, wenn das Bild ohne deine Zustimmung verbreitet wird? Wie kann ich dann kein Vorbild für sie sein?“, wettert Lauren M. weiter. Auf den Vorwurf, sie hätte ein solches Foto erst gar nicht verschicken sollen, habe sie sich laut ABC News nicht geäußert.

Der Nachrichtensender befragte offenbar auch Eltern, deren Kinder in die betroffene Highschool gehen, was sie von dem Fall halten. Der Tenor: Es sei richtig gewesen, die Lehrerin zu feuern. „Was auch immer ihre Intention war, ob es ein Schüler bekommen sollte oder nicht, man muss für seine Taten Verantwortung übernehmen“, meint ein Vater.

Ein Lehrer in den USA wurde wegen eines ähnlichen Vergehens gefeuert: Er zeigte seinen Schülern im Unterricht pikante Bilder. Außerdem ließ eine Professorin eine Studentin durchfallen - und das Netz lacht.

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