Ölpest in China so schlimm wie "Exxon Valdez"

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Ölkatastrophe in China.

Peking - Die Folgen des Ölaustritts aus einer explodierten Pipeline in China sind nach Ansicht eines Experten so schlimm wie die des "Exxon Valdez"-Unglücks. Die chinesische Regierung untertreibe stark.

Die Ölpest im Gelben Meer ist nach Ansicht eines US-Experten weitaus schlimmer als offiziell verlautbart. Rick Steiner, der die betroffene Gegend im Auftrag von Greenpeace China besuchte, schätzt, dass aus der beschädigten Pipeline im Nordosten des Landes zwischen 60.000 und 90.000 Tonnen Öl ins Meer geflossen sind.

Die chinesische Regierung hat die Menge des ausgetretenen Öls mit 1.500 Tonnen angegeben. Steiner sagte dagegen am Freitag, die Umweltkatastrophe habe mindestens das Ausmaß der Ölpest nach dem Untergang der “Exxon Valdez“ 1989 vor Alaska. Die Pipeline in der Hafenstadt Dalian war vor zwei Wochen nach einer Explosion geborsten.

dapd

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