Österreicher beim Rafting erschossen

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Ein österreichischer Rafting-Urlauber wurde in Äthiopien erschossen

Addis Abeba - Ein Mitglied einer österreichischen Reisegruppe ist im Rafting-Urlaub in Äthiopien erschossen worden. Jetzt hat die örtliche Polizei zwei der mutmaßlichen Täter festgenommen.   

Wenige Tage nach dem tödlichen Angriff auf eine österreichische Reisegruppe in Äthiopien sind zwei mutmaßliche Täter festgenommen worden. Ein dritter Mann, der einen Rafting- Urlauber erschossen haben soll, sei noch auf der Flucht, sagte ein Regierungssprecher am Freitag in der Hauptstadt Addis Abeba der Nachrichtenagentur dpa. „Bei den Festgenommenen wurden persönliche Dinge gefunden, die den Österreichern gehörten, darunter auch Pässe.“

Die Täter hätten die Rafting-Reisegruppe an ihrem Rastplatz am Blauen Nil rund 570 Kilometer nördlich von Addis Abeba angegriffen, hieß es. Dabei war der 27-Jährige aus dem Bezirk Braunau erschossen worden. Außer ihm wurde niemand verletzt, seine Freunde verständigten die österreichische Botschaft.

Die Polizei habe die beiden Verdächtigen südlich der historischen Stadt Gondar aufgespürt. Sie hatten offenbar vorher den Blauen Nil überquert. Dem Polizeisprecher zufolge werden politische Motive ausgeschlossen. „Es handelte sich um einen Raubüberfall. Das waren einfache Leute, die Waffen hatten und weiße Männer allein an einem Fluss gesehen haben“, erklärte er. Die Polizei sei weiter auf der Suche nach dem flüchtigen Haupttäter.

Vor fast genau einem Jahr waren im Nordosten des Landes fünf ausländische Touristen - darunter zwei Deutsche - getötet und zwei weitere Deutsche entführt worden.

dpa

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