Münchner Großereignis

Oktoberfest-Chef zieht nach erster Woche Bilanz - Darum ist es eine „ideale Wiesn“

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Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (l.) und Wiesn-Chef Josef Schmid prosten sich auf dem Oktoberfest zu.

Nach der ersten Wiesn-Woche zieht Festleiter Josef Schmid eine erste Bilanz - und spricht von einem Oktoberfest 2017, das rundum ideal ist. Bei den Besucherzahlen scheint es eine Wende zu geben.

Fröhlich und friedlich, normal und somit „ideal“ läuft das Oktoberfest dieses Jahr laut Festleitung. Es kämen etwas mehr Besucher als im Vorjahr, sagte Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) am Freitag. „Wir haben eine schöne, entspannte erste Woche.“ Wenn es so bleibe, sei es eine „ideale Wiesn“. Sofern das Wetter mitspiele, könnten die Gästezahlen sich wieder dem Niveau der Vorjahre nähern. „Ich gehe davon aus, dass wir an die sechs Millionen herankommen.“

2016 hatten schlechtes Wetter und Terrorsorgen die Gästezahl auf 5,6 Millionen sinken lassen. Damals sprachen viele von einem entspannten Fest ohne Massengedränge. In einigen Jahren waren die Gästezahlen an die sieben Millionen-Marke herangekommen oder hatten sie gar geknackt. Dieses Jahr hingegen sei es vielfach möglich, das Bierzelt ohne die Sorge zu verlassen, nicht mehr hineinzukommen, sagte Schmid.

Zum Beginn des Volksfestes am vergangenen Wochenende waren rund 600.000 Besucher gekommen, rund 100.000 mehr als im Vorjahr. Die Wiesn dauert bis zum 3. Oktober.

dpa

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