„Ich danke Gott, dass sie noch lebt“

Messer-Opfer Vivien (24) erwacht aus Koma - Eltern zeigen schockierendes Foto

Sie wurde vor einem Supermarkt niedergestochen, lag tagelang im künstlichen Koma. Nun ist Vivien K. aufgewacht - und ihre Eltern wollen auf die schreckliche Tat aufmerksam machen.

Hannover - Ihr wurde brutal in den Bauch gestochen, sie lag tagelang im Koma. Vivien K. wurde Opfer eines Messerstechers vor einem Supermarkt, nun erwachte die junge Frau im Krankenhaus. Ihre Eltern möchten auf die schreckliche Tat aufmerksam machen, wollen zeigen, was ihrer Tochter widerfahren ist.

Sie wollte nur mit ihrem Freund einkaufen gehen

Wie die Bild berichtet, war die 24-Jährige am Samstag mit ihrem Freund Domenic K. in einem Supermarkt in Burgwedel einkaufen, als sie auf zwei streitende Cousins im Alter von dreizehn und vierzehn Jahren aufmerksam wurde. Daraufhin soll Vivien die beiden Jungen gebeten haben, mit ihrer Rauferei aufzuhören. Ein Verwandter soll zudem ausgesagt haben, dass Domenic einen Jungen am Ohr zog. Wenig später traf das Paar vor dem Supermarkt erneut auf die zwei Jungs, nur waren diese nicht mehr zu zweit. Sie hatten einen Bruder dabei, der ein Klappmesser bei sich hatte.

Mit diesem soll er Vivien in den Bauch gestochen haben, sie musste daraufhin auf die Intensivstation. Doch es folgte Glück im Unglück: Die 24-Jährige überlebte den Angriff, erwachte nach vier Tagen aus dem künstlichen Koma. Ihr Freund erzählte gegenüber der Bild, wie dankbar er dafür ist: „Ich danke Gott, dass Vivien noch lebt. Ärzte sagten, zwei Zentimeter entschieden über Leben und Tod.“

Lesen Sie auch: Junge Frau und 15-Jähriger nach Messerattacken schwer verletzt - Tatverdächtige sollen erst 14 und 16 Jahre alt sein 

„Aber jeder soll auch sehen, was ihr widerfahren ist.“

Der mutmaßliche Täter, ein 17-jähriger Flüchtling aus Syrien, sitzt derzeit in Untersuchungshaft und sagt nichts zu seiner vermeintlichen Tat. Viviens Eltern äußerten sich gegenüber der Bild: „Wir wünschen uns nichts sehnlicher, als dass unsere Tochter wieder gesund wird. Aber jeder soll auch sehen, was ihr widerfahren ist.“ Der 24-Jährigen mussten nach der Messer-Attacke unter anderem die Milz sowie ein Teil der Bauchspeicheldrüse entfernt werden, dazu erlitt sie Rippenbrüche. 

Ein Foto zeigt die junge Frau in ihrem Bett auf der Intensivstation, ein Dschungel aus Schläuchen versorgt sie mit allem, was lebensnotwendig ist. Vivien K. hat den Angriff zwar überlebt, vor ihr scheint aber noch ein langer Weg bis zur vollständigen Genesung zu liegen. 

nz

Rubriklistenbild: © Symbolbild / dpa / Andreas Gebert

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