Zu Ostern: 23.000 Hasen erschossen

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In Neuseeland sind Osterhasen alles andere als willkommen: Jedes Jahr findet am Osterwochenende auf der Südinsel die “Große Osterhasenjagd“ auf Kaninchen und Hasen statt, die die Bauern als Pest betrachten.

Wellington - In Neuseeland sind Osterhasen alles andere als willkommen: Jedes Jahr findet am Osterwochenende auf der Südinsel die “Große Osterhasenjagd“ auf Kaninchen und Hasen statt, die die Bauern als Pest betrachten.

Bis Ostersonntag wurden nach Angaben des Veranstalters Dave Ramsey 1000 Hasen und 23 000 Kaninchen erlegt. Mehr als 500 Jäger waren im Einsatz. Zufrieden waren Ramsey nicht: “Wir hatten das Ziel, 25 000 zu erlegen, aber Regen hat die Jagd behindert“, sagte er im Rundfunk.

So alt werden Tiere normalerweise

Hätten Sie es gewusst? So alt werden Tiere

Ameisen werden bis zu sieben Jahre alt. © dpa
Bären werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Eintagsfliegen werden nur einen Tag alt. © dpa
Elefanten werden bis zu 85 Jahre alt. © dpa
Enten werden bis zu 22 Jahre alt. © dpa
Füchse werden bis zu 15 Jahre alt © dpa
Hirsche werden bis zu 35 Jahre alt. © dpa
Hunde werden bis zu 15 Jahre alt. © dpa
Kakadus werden bis zu 100 Jahre alt © dpa
Kanarienvögel werden bis zu 22 Jahre alt. © dpa
Karpfen werden bis zu 120 Jahre alt. © dpa
Katzen werden bis zu 15 Jahre alt © dpa
Kröten werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Krokodile werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Löwen werden bis zu 35 Jahre alt © dpa
Maikäfer werden bis zu sechs Wochen alt. © dpa
Mäuse werden bis zu drei Jahre alt. © dpa
Nashörner werden bis zu 50 Jahre alt. © dpa
Pferde werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Regenwürmer werden bis zu zehn Jahre alt. © dpa
Riesenschildkröten werden bis zu 180 Jahre alt. © dpa
Schimpansen werden bis zu 40 Jahre alt. © dpa
Manche Schmetterlinge werden nur einen Tag alt. © dpa
Steinadler werden bis zu 100 Jahre alt. © dpa
Uhus werden bis zu 70 Jahre alt. © dpa
Wale werden bis zu 120 Jahre alt. © dpa
Wespen werden bis zu einem Jahr alt. © dpa
Wildgänse werden bis zu 80 Jahre alt. © dpa

Kaninchen und Hasen sind erst von Siedlern nach Neuseeland gebracht worden und haben keine natürlichen Feinde. Sie fressen die Felder kahl. Jeder Bauern müsse im Jahr 50 000 neuseeländische Dollar (rund 27 500 Euro) ausgeben, um die Pest zu bekämpfen, sagte Ramsey. Die Jagd findet seit 20 Jahren jedes Jahr Ostern statt.

dpa

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