Panische Angst vor Teufel - Großfamilie stürzt sich aus Fenster

Paris - Weil sie glaubten, den Teufel vor sich zu haben, sind in Frankreich fünf Erwachsene mit sieben Kindern aus einem Fenster im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses gesprungen.

Ein vier Monate alter Säugling überlebte den Sturz in La Verrière bei Paris nicht. Ein kleines Mädchen im Alter von 30 Monaten schwebe in Lebensgefahr, berichteten die Behörden am Sonntag. Alle Beteiligten gehörten zu einer aus Afrika stammenden Großfamilie.

Nach ersten Zeugenaussagen begann das mysteriöse Drama damit, dass die in der Wohnung lebende Frau am frühen Samstagmorgen ihren Lebensgefährten weckte, der für das jüngste Kind ein Fläschchen vorbereiten sollte. Sie selbst hatte noch Besuch von drei Schwestern und einem Bruder. Als der Mann sich auf den Weg in die Küche machte, soll er plötzlich für Satan gehalten worden sein. "Das ist der Teufel, das ist der Teufel", schrie eine der Schwestern und die anderen stimmten mit ein.

Dem Mann seien dann die Kleider vom Leib gerissen worden, bevor ihn eine der Schwestern noch mit einem Messer an der Hand verletzte, berichtete die Zeitung "Le Parisien" (Sonntag). Wenig später sprangen die Erwachsenen mit den Kindern aus dem Fenster. Für die Ermittler war die Tat zunächst nicht erklärbar. Drogen wurden nicht gefunden, auch ein Voodoo-Ritual soll es nicht gegeben haben.

dpa

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