Papst Benedikt geißelt Leben nach dem Lustprinzip

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Papst Benedikt XVI. geißelt ein Leben nach dem Lustprinzip

San Marino - Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag in San Marino bei seiner Predigt ein Leben nach dem Lustprinzip verurteilt. Dieses würde den Glauben behindern sich auszufalten.

Papst Benedikt XVI. hat Leben nach dem Lustprinzip verurteilt. Zu den Schwierigkeiten und Behinderungen des Glaubens zählten heutzutage solche Lebensmodelle, “die den Geist verdunkeln und jede Sittlichkeit auszuschalten drohen“, sagte der Papst am Sonntag bei einen Besuch in San Marino. Er sprach vor etwa 20 000 Gläubigen im Stadion des ganz von Italien umgebenen Kleinstaates. Benedikt wandte sich in seiner Messe strikt gegen die Sicht, “wonach der Schatz des Menschen nicht sein Glaube sei, sondern seine persönliche und soziale Macht, seine Intelligenz, seine Kultur und seine Fähigkeit, die Wirklichkeit wissenschaftlich, technologisch und sozial zu manipulieren“.

Für diesen erst zweiten Besuch eines Papstes in dem Kleinstaat bei Rimini an der italienischen Adria war Joseph Ratzinger per Helikopter angereist. Sein Vorgänger Johannes Paul II. hatte San Marino im Jahr 1982 besucht. Auf Benedikts Eintagesprogramm standen außerdem ein Treffen mit der Regierung des Staates der 31 000 Bürger sowie eine Begegnung mit Jugendlichen in dem italienischen Teil des Bistums San Marino-Montefeltro. Die Kleinrepublik, die als älteste der Welt gilt, leidet unter der Wirtschaftskrise so wie das sie umgebende Italien.

dpa

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