Peta stellt Strafanzeigen gegen Mastputenbetrieb

Cloppenburg - Die Tierrechtsorganisation Peta hat Strafanzeigen wegen Tierquälerei und Verbrauchertäuschung gegen die niedersächsische Mastputenindustrie gestellt.

Konkret richten sich die Vorwürfe gegen einen Familienbetrieb aus Emstek bei Cloppenburg, der für den europaweit tätigen Mästerkreis Heidemark produziert.

Sechs Monate lang hat Peta heimlich in Ställen teils schockierende Filmaufnahmen gemacht, die tote, verendende und verstümmelte Puten zeigen. Die Anzeigen richten sich auch gegen das Cloppenburger Veterinäramt und den zuständigen Amtstierarzt und wurden am Samstag an die Staatsanwaltschaft Oldenburg übermittelt. “Die Agrarindustrie in Niedersachsen ist organisierte Kriminalität“, sagte Peta-Experte Edmund Haferbeck am Montag in Hannover.

Diese Stars ziehen sich für Tiere aus

Diese Stars ziehen sich für Tiere aus

Die Weltweite Kampagne zum Schutz für Tiere lockt regelmäßig Prominente vor die Kamera. Für die Tierschutzorganisation PETA lassen sie die Hüllen fallen. Zum Beispiel Schauspielerin Alexandra Kamp für die Aktion „Rettet die Robben“. © Marc Rehbeck für PETA
Daniela Katzenberger ließ 2011 die Hüllen fallen. © Marc Rehbeck  / PETA
Hier ein weiteres Motiv © Marc Rehbeck  / PETA
Das östereichische Tattoo-Model Sandy P. Peng © PETA
Olympia-Schwimmerin Amanda Beard posiert für die Aktion „Lieber nackt als Pelz“. © SebreePhoto.com
Joanna Krupa warb schon mehrmals für PETA. Sie ist sehr engagiert. © PETA
Schauspielerin Pamela Anderson. Das Bild gab es als Telefonkarte. © PETA
Buchautorin Ariane Sommer lässt sich für PETA ablichten. © Sylvie Blum
Schauspielerin Cosma Shiva Hagen setzt sich seit Jahren für Tiere in Not ein. © GABO für PETA
Joanna Krupa zog sich schon mehrmals für PETA aus. Diesmal protestiert die Kirche wegen Missbrauch von christlichen Symbolen. © PETA
Die Macher der Kampagne sind sehr kreativ. Hier lassen sie sich vom 50er Jahre-Stil inspirieren. Das Bild zeigt Bettina von der Gruppe „Suicide Girls“.
Auch die, inzwischen verstorbene Anne Nicole Smith setzte sich bei PETA für Tiere ein. Sie posierte wie Marilyn Monroe. © Robert Sebree
Das australische Model Imogen Bailey wurde für die Aktion „Hände weg von Hasen!“ fotografiert. © Rodney Evans, All Angles Photography
„Suicide Girl“ Coley. © PETA
Rocklady Doro Pesch mag kein „echtes Leder“ tragen. © Marc Rehbeck
Schauspielerin Eva Mendes scheut sich nicht für Tiere die Hüllen fallen zu lassen. © Don Flood
Schauspielerin Franka Potente und Sänger Bela B. für PETA. © Olaf Heine / Upfront
Playmate Janine Habeck posiert für die Aktion „Hände weg von den Hasen!“ © Marc Rehbeck
Model Keeley Hazell fühlt sich ohne Pelz wohler. © PETA
Das „Suicide Girl“ Fynne ist lieber tätowiert, als das sie Nerz trägt. Name der Kampagne „Ink not Mink!“. © PETA
Playmate Holly Madison zieht sich auch für PETA aus. © Christopfer Amerusoso
Fotomodell CARRÉ OTIS ist Vegetarierin. © PETA
Auch die deutsche Schwimmerin Antje Buschschulte graut die Vorstellung, auf einem Teller zu landen. © Marc Rehbeck
Pornodarstellerin Jenna Jameson präsentiert sich hier für den guten Zweck. © Gavin Bond
Model Joanna Krupa © www.sebreePhoto.com
Auch Männer ziehen sich für PETA aus: Das Bild zeigt LINKIN PARK - Sänger Chester Bennington. © PETA
Schauspielerin Lisa Fitz räkelt sich als Meerjungfrau. © PETA
Schauspielerin Nia Long wird für PETA nackt in der U-Bahn fotografiert. © PETA
Die Gruppe „No Angels“ zieht sich für die Kampagne „Lieber nackt als Pelz“ aus. © Marc Rehbeck
Moderatorin und Schauspielerin Nova Meierhenrich © Carlos Anthonyo
Deutschlands bekanntester Transvestit „Olivia Jones“ zeigt sich sehr freizügig. © Carlos Anthonyo
Miss Eurasia Mia Gray posiert für die Aktion „Lieber nackt als im Pelz!“ © Marc Rehbeck
Twilight-Star Christian Serratos ist eine der jüngern Schauspieler, die sich für PETA entkleiden. © Nick Saglimbeni / Slickforce Studios
Die Gruppe „Rick´s Cabaret“ nutzt die Chance auf das Unrecht gegenüber Tieren aufmerksam zu machen. © PETA
Die gesamte Gruppe „Suicide Girls“ beteiligte sich an der Aktion. Hier die blonde Rigel. © PETA
„Harte Schale, weicher Kern!“ Der ehemalige Basketball-Star zeigt seine Tatoos um auf das Leid der Nerze aufmerksam zu machen. © Ian Brooks
Schauspielerin Charlotte Ross in der Kampagne „Finger weg von Hasen“. © PETA
Schauspielerin Sadie Frost ist ihren vier Kindern ein gutes Beispiel. Sie macht auf die Quälerei an Tieren aufmerksam. © Bryan Adams
Aus der MTV-Serie „Jackass“ ist Steve-O bekannt. Im wahren Leben setzt er sich gerne für Tiere ein. © Bree Kristel Clarke
Auch Suicide-Girl Taye zeigt ihre Tattoos für PETA. © PETA
Vegetarismus ist aktiver Tierschutz. Das behaupten Stars wie Ariane Sommer. © Sylvie Blum
Peperoni haben nicht nur leuchtende Farben. Sie taugen auch als Mittel bei Erklältung und für romantische Schäferstündchen. Die australische Schauspielerin Sophie Monk präsentiert die rote Pracht. © SebreeFoto.com
Sängerin Concetta Kirschner, besser bekannt als Rapperin „Princess Superstar“. © Justin Borucki
Moderatorin Kerstin Linnartz möchte nicht auf dem Teller landen. © PETA
Pamela Anderson zeigt, wie sexy Gemüse sein kann. © PETA
Model Hana Nitsche © Antoine Verglas
Brigitte Nielsen (50) © obs/PETA Deutschland e.V./Paul Schirnhofer für PETA

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium erbat am Montag zeitnahe Informationen zu dem “Einzelfall“, hieß es dort. Mehr könne derzeit nicht gesagt werden, auch seien bis dato keine weiteren Schritte geplant. Zuständig seien jetzt der Landkreis und die Staatsanwaltschaft. “Das müssen wir abwarten“, sagte eine Sprecherin. Der Landkreis und der Mästerkreis Heidemark waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Schon im vergangenen Jahr hatte Peta mit Vorwürfen von

Tierquälerei

in Mast- und Brutbetrieben für politischen

Wirbel

in Niedersachsen gesorgt. Die damalige Agrarministerin

Astrid Grotelüschen

(

CDU

) musste ihr

Amt

nach nur acht Monaten wegen ihrer familiären Beziehung zu einer Mastkükenbrüterei niederlegen.

Nachfolger

wurde ihr Parteifreund Gert Lindemann.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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