Pferde auf der Autobahn - Mann stirbt

Triptis - Eine Gruppe entlaufener Pferde hat am Freitagmorgen eine Massenkarambolage auf der A9 bei Triptis (Thüringen) verursacht. Ein Mann kam dabei ums Leben.

Dabei wurde ein 46-jähriger Mann aus Gera so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus starb, teilte Polizeisprecherin Heidi Kröller mit. Drei Menschen erlitten schwere Verletzungen. Sechs Pferde kamen ums Leben. Insgesamt waren fünf Autos in den Unfall verwickelt. Die Pferde kamen von einer Koppel, die etwa 800 Meter Luftlinie von der Autobahn entfernt liegt. Was sie so erschreckt hat, dass sie ausbrachen, konnte die Polizei noch nicht sagen.

“Die Koppel war ordnungsgemäß umzäunt“, sagte Kröller. Die Tiere liefen etwa 1,6 Kilometer, bevor sie auf die Autobahn galoppierten. Zwei Pferde konnten auf einem Rastplatz eingefangen werden. Weiter nördlich auf der A14 bei Leipzig kam es in der Nacht zum Freitag auch zu einem Massencrash wegen zwei entlaufener Kühe. Dort waren fünf Autos in die Tiere gekracht. Ein Mensch starb, fünf weitere kamen mit leichteren Blessuren davon, wie die Polizei in Leipzig mitteilte.

dpa

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