Pilling ist kein Merkmal für schlechte Qualität

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Knötchenbildung ist bei Strickware kein Zeichen für mangelnde Qualität. Bei reinem Kaschmir etwa tritt das sogenannte Pilling besonders häufig auf. Foto: Tobias Hase

Wenn sich an einem neuen Oberteil nach kurzer Zeit Knötchen zeigen, ist das kein Zeichen für Minderwertigkeit. Denn auch edle Stoffe können dazu neigen. Die Finger lassen sollte man eher von Kleidungsstücken mit einem Sparschnitt.

Berlin (dpa/tmn) - Pilling bezeichnet die Knötchenbildung auf Materialien: Fasern lösen sich aus einem Kleidungsstück, Fussel entstehen. Aber: Das ist generell nicht als Qualitätsmanko zu verstehen.

So seien reines Kaschmir und Wolle hochwertige Materialien - aber auch besonders anfällig für das Pilling, erklärt die Stylistin Dagmar Dobrofsky aus Berlin. Im Laden zeigt sich Pilling ohnehin noch nicht.

Dort achtet man besser auf die Passform, wenn man die Qualität eines Kleidungsstück einschätzen möchte. So haben Klamotten von schlechterer Qualität häufig eine Art Sparschnitt, wie es Dobrofsky beschreibt: Die Ärmel und die Kleid- oder Rocklänge sei etwas zu kurz, die Taille sitze etwas zu hoch. Knöpfe haben oftmals keine Funktion, sondern sind nur Deko. "Kragen und Knopfleisten sind bei genauer Untersuchung nie ganz gerade."

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