Pinselohrschwein tot: Moskauer Zoo geschlossen

Moskau - Nach dem Tod eines Pinselohrschweins haben die Moskauer Behörden den Zoo der Hauptstadt wegen des Verdachts auf Afrikanische Schweinepest geschlossen.

“Das Tier hatte keine Vorerkrankungen“, sagte Moskaus oberster Tierarzt Sergej Filatow der Agentur Ria Nowosti am Donnerstag. Sollte sich die Befürchtung bestätigen, habe dies schwere wirtschaftliche Folgen. “In Moskau wären 2500 Viehbetriebe lahmgelegt“, sagte Filatow.

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Die Symptome der Afrikanischen Schweinepest ähneln sehr der klassischen Schweinepest. Bei der hochansteckenden Viruserkrankung, die früher insbesondere in Afrika vorkam, kann sehr hohes Fieber auftreten; viele Tiere sterben. Dies kann zu großen Verlusten in der Landwirtschaft führen.

Es existiert kein vorbeugender Impfstoff. Für Menschen ist die Seuche ungefährlich. Anfang des Jahres waren nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei St. Petersburg mehr als 1200 Schweine, 700 Wildschweine und zahlreiche Straßenhunde getötet worden.

dpa

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