Aus Tierpark ausgebüxt

Polizei auf Känguru-Jagd

Limbach-Oberfrohna - Große Freiheit für 48 Stunden: Zwei Kängurus sind aus dem Tierpark Limbach in Sachsen ausgebüxt und haben für einen Polizeieinsatz.

Eines der Männchen konnte kurz danach am Freitag wieder eingefangen werden, sagte Steffen Marquardt von der Polizei Chemnitz am Sonntag. In der Nacht zum Sonntag gingen bei der Polizei Hinweise von Bürgern auf das noch fehlende Tier ein. “Immer mit dem Hinweis, dass dies kein Scherz ist“, berichtete Marquardt. Die auf Jagd geschickten Beamten verloren das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Ausreißer jedoch.

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Das zweite Känguru konnte erst am Sonntagmorgen von Mitarbeitern des Tierparks auf einem rund 500 Meter entfernten Grundstück mit einem Netz eingefangen werden. Die etwa sechs Jahre alten und stehend rund 1,20 Meter großen Beuteltiere hatten eine günstige Gelegenheit zur Flucht genutzt. “An ihrem Gehege war ein großer Baum auf den Zaun gefallen und sie schlüpften raus“, sagte Tierparkleiter Uwe Dempewolf. “Es war bestimmt auch Neugier im Spiel.“ Die Publikumslieblinge des Tierparks, in dem 220 Vertreter von 80 Arten leben, brauchten nun erst einmal Ruhe.

dpa

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