Newsblog: Polizei-Meldungen aus Deutschland

Diensthund im Einsatz erschossen - Gewaltausbruch zwischen Einheimischen und Ausländern

+
Aktuelle Polizeimeldungen aus ganz Deutschland.

Überall in Deutschland spielen sich dramatische Notfälle ab. Wir sammeln die interessantesten Meldungen von Polizei und Feuerwehren des Tages.

Neubrandenburg: 18-jähriger Radfahrer von Zug getötet

Auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) ist ein 18-jähriger Radfahrer von einem Zug erfasst und getötet worden. Der junge Mann habe am Samstag die Gleise überquert und den in Richtung Neustrelitz fahrenden Regionalzug übersehen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Demnach war der Bahnübergang nur mit versetzten Sperrgittern gesichert. Die Fahrgäste blieben unverletzt. Die Bahnführerin kam mit einem Schock in ein Krankenhaus. 

Burg: Frau (33) von Güterzug überrollt

Am Bahnhof von Burg in Sachsen-Anhalt ist eine 33-jährige Frau von einem Güterzug überrollt und getötet worden. Es sei von einem Unfall auszugehen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Wie es zu dem Vorfall am späten Samstagabend kam, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt. Burg liegt an der Bahnstrecke zwischen Magdeburg und Berlin, die nach dem Unfall für rund drei Stunden gesperrt war.

Fulda: Mann schießt um sich - Polizeihund stirbt 

Ein 63-Jähriger hat in seiner Wohnung im hessischen Fulda mehrfach mit scharfer Munition um sich geschossen und damit einen großen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach ersten Ermittlungen soll der Mann am späten Samstagabend angefangen haben, mit einer scharfen Kleinkaliberwaffe in seiner Wohnung umherzuschießen. Unter anderem feuerte er in Richtung seines 66-jährigen Bruders, der unverletzt blieb. „Ob er seinen Bruder treffen wollte, müssen die Ermittlungen ergeben“, erklärte eine Polizeisprecherin.

Das Wohnhaus wurde geräumt und von einem Spezialeinsatzkommando umstellt. Anschließend versuchte die Polizei über mehrere Stunden, den Mann dazu zu bewegen, aus dem Gebäude herauszukommen. Da er aber weiterhin um sich schoss, betraten gegen 2.00 Uhr die Spezialkräfte das Haus mit zwei Diensthunden. Den Angaben nach wurde dabei einer der Hunde durch den Täter angeschossen und tödlich verletzt. Kurz darauf konnte der Mann festgenommen werden. Zu den Motiven des Mannes konnte die Polizei zunächst keinerlei Angaben machen.

Magdeburg: Baumkrone stürzt auf Mann - tot

In Magdeburg kam ein Arbeiter ums Leben, nachdem die Baumkrone einer 23 Meter hohen Linde plötzlich auf den Mann gestürzt war. Der Baumfäller sei am Samstag gesichert mit Seil- und Steigtechnik etwa 13 Meter hoch in den in einem Hinterhof stehenden Baum gestiegen, um die Linde von oben her abzunehmen, teilte die Feuerwehr mit. Er habe die Baumkrone angeschnitten, die sich jedoch plötzlich löste und den Arbeiter beim Herabfallen schwer verletzte. Der am Baumstamm hängende Mann sei zwar zunächst noch ansprechbar gewesen, aber nach der schwierigen Bergung gestorben.

Wurzen: Gewaltausbruch zwischen Einheimischen und Ausländern

In Wurzen bei Leipzig sind zwei Männer durch Messerstiche am Oberschenkel schwer verletzt worden. Wie die Polizei in Leipzig am Samstag mitteilte, wurde ein weiterer Mann mit einen Elektroschocker attackiert. Alle drei sind Deutsche. Darüber hinaus wurden drei Ausländer leicht verletzt. Der Anlass der Auseinandersetzung war für die Polizei zunächst ebenso unklar wie die Frage, ob sie einen extremistischen Hintergrund hat. Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz der Polizei ermittelt wegen besonders schwerem Landfriedensbruch.

Dem Vorfall am Freitagabend war ein Wortgefecht zwischen beiden Gruppen am Bahnhof vorausgegangen. Die Auseinandersetzung eskalierte den Angaben zufolge, als Einheimische danach an die Tür der Ausländerunterkunft schlugen und eine Scheibe zu Bruch ging. Rund zwölf Ausländer hätten die etwa 30 Einheimischen dann mit Knüppeln und Messern attackiert. Dabei wurden zwei Männer verletzt. Danach seien den Ermittlungen zufolge wiederum mehrere Deutsche in das Wohnhaus der Ausländer gestürmt, es habe weitere körperliche Attacken gegeben. Polizisten beendeten die Auseinandersetzung schließlich. Zu Nationalität und Aufenthaltsstatus der Ausländer sowie der genauen Herkunft der Einheimischen konnte die Polizei keine Angaben machen.

Tirpersdorf: Nach Auto-Überschlag geht Betrunkener zu Fuß heim

Ein Betrunkener hat sich bei Tirpersdorf in Sachsen mit seinem Auto überschlagen und ist anschließend zu Fuß nach Hause gelaufen. Der 27-Jährige verlor in einer Kurve die Kontrolle über den Wagen, dieser überschlug sich und blieb auf einem Feld liegen, wie die Polizei mitteilte. Trotz mehrerer Schnittverletzungen machte sich der Mann zu Fuß auf den Heimweg. Kurze Zeit später klingelte die Polizei bei ihm, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Am Auto entstand Totalschaden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Zwei Streithähne treffen sich wegen einer Frau - plötzlich geht es um Leben oder Tod
Zwei Streithähne treffen sich wegen einer Frau - plötzlich geht es um Leben oder Tod
Flutwelle auf griechischer Insel - drei Ausflugsboote mit Urlaubern kentern
Flutwelle auf griechischer Insel - drei Ausflugsboote mit Urlaubern kentern
Ein Mann parkt seinen teuren Audi A4 Avant - am nächsten Tag folgt der Riesen-Schock
Ein Mann parkt seinen teuren Audi A4 Avant - am nächsten Tag folgt der Riesen-Schock
Eine Frau trifft im Internet die Liebe ihres Lebens - plötzlich ist sie 80.000 Euro ärmer
Eine Frau trifft im Internet die Liebe ihres Lebens - plötzlich ist sie 80.000 Euro ärmer

Kommentare