Polizist lässt Diensthunde im Auto verdursten

London - Ein britischer Polizist hat in glühender Hitze in seinem Wagen zwei Diensthunde verdursten lassen. Als die Tiere von herbeigerufenen Polizisten nahe London gefunden wurden, waren sie bereits zusammengebrochen.

Die Veterinäre in einer Notfallklinik konnten weder den Deutschen-Schäferhund-Welpen noch den Belgischen Schäferhund retten, teilte die Polizei am Dienstag mit. Bereits vor zwei Jahren waren zwei Deutsche Schäferhunde im Dienst der britischen Polizei verdurstet. Ein Hundeführer hatte seine Tiere an einem heißen Sommertag im Auto vor der Polizeistation von Nottinghamshire alleine gelassen. Hunde bei Hitze in verschlossen Autos zu lassen, gilt in Großbritannien als Straftat und kann sogar mit Haftstrafen geahndet werden. Nach Angaben von Tierschützern können Hunde innerhalb von 20 Minuten schwere Organschäden erleiden und verenden.

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dpa

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