Präsident beim Papst: Seligsprechung "beschleunigt"

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Papst Johannes Paul II. starb am 2. April 2005.

Rom - Eine Seligsprechung des früheren Papstes Johannes Paul II. (1978-2005) rückt nach Auffassung des polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski rasch näher.

Nach seiner ersten Audienz bei Papst Benedikt XVI. sagte der Pole in Rom: “Wir haben die gemeinsame Hoffnung auf einen guten Verlauf des Seligsprechungsprozesses und die letzten Signale deuten auf eine Beschleunigung des Verfahrens hin.“

Benedikt XVI. hatte Komorowski am 32. Jahrestag der Wahl Karol Wojtylas zum Papst empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen unter anderem der Dialog zwischen Kirche und Staat sowie der Schutz des menschlichen Lebens in allen seinen Phasen, wie der Vatikan am Samstag mitteilte. Italienische Medien meldeten zudem, Komorowski habe sich zudem nach der Audienz hoffnungsvoll über den Stand des Kanonisierungsprozesses von Benedikts Vorgänger geäußert. Die Seligsprechung ist die wichtige Vorstufe zur Heiligsprechung.

Viele Katholiken hatten bereits 2005 nach dem Tod des polnischen Papstes auf eine schnelle Heiligsprechung gedrängt. Benedikt hatte ihren “Santo subito“-Ruf rasch erhört und nach nur knapp drei Monaten den Seligsprechungsprozess eingeleitet, der normalerweise erst fünf Jahre nach dem Tod des Betreffenden beginnen kann. Jüngsten italienischen Medienberichten zufolge fehlt jedoch weiterhin das notwendige Wunder.

dpa

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