Geistlicher in Italien verhaftet

Priester klaut wertvollen Kirchenschmuck

Rom - Eine Überwachungskamera hat einen geistlichen Langfinger überführt: In Italien sitzt ein katholischer Priester wegen des Verdachts auf Diebstahl von Kircheneigentum und Geldwäsche in Haft.

Wie italienische Medien (Freitag) berichten, nahmen Carabinieri am Vortag am römischen Flughafen Fiumicino einen aus Kenia stammenden Ordensgeistlichen fest.

Dem 41 Jahre alten Priester werde vorgeworfen, wertvollen Goldschmuck aus einer Kirche in Messina auf Sizilien entwendet zu haben. Es handele sich um Geschmeide im Wert von rund 100.000 Euro, die Gläubige zu Ehren der zwei Marienstatuen der Kirche San Nicola di Gioiosa Marea sowie der Statue von deren Patron gestiftet hätten. Der Priester sei durch Aufnahmen einer Überwachungskamera überführt worden. Der Ordensmann, der laut den Berichten in einer römischen Ordensniederlassung lebt, wurde in ein Gefängnis in der Hauptstadt gebracht.

Der Diebstahl soll sich bereits im April ereignet haben. Den Berichten zufolge registrierte die Polizei anschließend verdächtige finanzielle Transaktionen auf dem Konto des Priesters, darunter eine Überweisung von 40.000 Euro an einen Verwandten in Kenia. Angezeigt worden sei der Geistliche vom Pfarrer der bestohlenen Kirche in Messina.

KNA

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa (Symbolbild)

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