Polizei gibt bekannt

Rätsel teilweise gelöst: Autobahn-Leiche identifiziert

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Das Waldgebiet, in dem das Skelett gefunden wurde, wurde abgesperrt.

Das Skelett, das zwei Wanderer unter einer unfertigen Autobahnbrücke entdeckt haben, ist nun identifiziert. Endgültig abgeschlossen ist der Fall jedoch noch nicht.

Gräfendorf - Die Identität des vor drei Tagen in einem Wald bei Gräfendorf (Landkreis Main-Spessart) gefundenen Skelettes ist geklärt. Bei der Leiche handele es sich um einen seit 2012 vermissten Mann aus dem Landkreis Schweinfurt, teilte die Polizei am Freitag in Würzburg mit. Ersten Erkenntnissen zufolge hat der 39 Jahre alte Mann sich selbst getötet. Letzte Gewissheit zur Todesursache soll eine Obduktion Anfang nächster Woche bringen.

Zwei Männer hatten die menschlichen Überreste am Dienstagabend beim Geocaching, einer elektronischen Schnitzeljagd, in einer Betonröhre unter einer nie fertiggestellten Autobahnbrücke aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gefunden - merkur.de* hatte berichtet. Sie waren im Spessart eigentlich auf der Suche nach neuen Verstecken für ihr Hobby.

Seit September 2012 vermisst

Die Polizei hielt es zunächst für wahrscheinlich, dass die gefundene Person gewaltsam ums Leben gekommen ist. Mehr als zwei Tage lang sicherten die Ermittler Spuren am möglichen Tatort. Am Donnerstag wurde das Skelett in die Würzburger Rechtsmedizin gebracht.

Der Mann wurde Ende September 2012 als vermisst gemeldet, nachdem sein Auto auf einem Pendlerparkplatz bei Hammelburg (Landkreis Bad Kissingen) gefunden wurde. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen blieb der Mann verschwunden.

dpa

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.


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