Emschertalbrücke wird zum Nadelöhr

A43-Hammer: Fertigstellung verzögert sich bis 2028 - damit müssen Pendler jetzt rechnen

Die Emschertalbrücke zwischen Recklinghausen und Herne entwickelt sich zum Nadelöhr für den sechsspurigen Ausbau der A 43.
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Die Emschertalbrücke zwischen Recklinghausen und Herne entwickelt sich zum Nadelöhr für den sechsspurigen Ausbau der A 43.

Zwischen Herne und Recklinghausen wird auf der A 43 gebaut. Die Fertigstellung einer Querung verzögert sich nun aber bis 2028.

  • Die Emschertalbrücke entwickelt sich zum Nadelöhr für den sechsspurigen Ausbau der A 43.
  • Die Fertigstellung der Querung über den Rhein-Herne-Kanal, die Emscher und eine Bahnstrecke verzögert sich mindestens bis 2028.
  • Das kündigte die Projektgruppenleiterin für den Ausbau der A 43, am Mittwoch an.

Die 413 Meter lange Querung der A 43 zwischen Herne und Recklinghausen über den Rhein-Herne-Kanal, die Emscher und eine wichtige Bahnstrecke wird frühestens im Jahr 2028 fertig. Damit wird die Emschertalbrücke zu einem Nadelöhr für den sechsspurigen Ausbau der A 43. 

A43 zwischen Recklinghausen und Herne: Bahn hat andere Pläne

„Wenn wir über Gleise bauen, müssen wir das drei Jahre im Voraus bei der Bahn anmelden. Das haben wir auch getan und für 2022 eine Genehmigung erhalten“, erklärte Carola Ziebs, Projektgruppenleiterin für den Ausbau der A 43, gegenüber 24VEST.de*. „Nun hat uns die Bahn allerdings kurzfristig mitgeteilt, dass sie die Strecke 2022 und 2023 als Umleitung für eigene Bauprojekte benötigt und uns erst im Jahr 2024 eine Sperrpause einräumen kann.“

A43-Pender zwischen Herne und Recklinghausen dürfen aufatmen

Immerhin: Für den staugeplagten Pendler sind die Auswirkungen der Verzögerung gering. Mit dem Ausbau der A 43 zwischen der Anschlussstelle Recklinghausen/Herten und der Emschertalbrücke wird Straßen.NRW Anfang 2022 fertig sein, kündigt Ziebs an – mit wenigen Wochen Verzug.

A 43 in Recklinghausen: Teilstück-Freigabe im Juli

Südlich der Brücke werden die Arbeiten in Herne jedoch bis 2030 dauern – allein schon wegen des aufwendigen Tunnelbaus im Kreuz Herne. Ein kleines Trostpflaster für die Pendler gibt es dennoch: Im Juli dieses Jahres wird die A 43 zumindest zwischen den Anschlussstellen RE/Herten und Hochlarmark auf sechs Spuren freigegeben.

Am Wochenende sollten Autofahrer in der Region diese Vest-Stadt auf alle Fälle meiden - es kommt zu Sperrungen.  Brücken-Sanierungen und -neubauten bleiben in NRW auch 2020 Hauptgrund für Stau-Strapazen. Wir liefern einen Überblick, wo es voraussichtlich am schlimmsten wird. Zwei Autofahrer haben sich in Gelsenkirchen-Bismarck eine Prügelei vor einer Ampel geliefert. Der Auslöser des handfesten Streits war belanglos.

Thomas Bartel

*24VEST.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

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