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Mallorca-Drama: Deutscher Vater ertrinkt - vor den Augen seines Sohnes

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Von: Fabian Müller

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Tourismus auf Mallorca
Ein Deutscher ist in Mallorca ertrunken (Symbolbild). © Clara Margais/dpa

Auf der beliebten Urlaubsinsel Mallorca ist ein Deutscher ertrunken. Dessen elf Jahre alter Sohn musste dabei zuschauen, Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Palma de Mallorca - Ein Deutscher ist auf Mallorca* vor den Augen seines elfjährigen Sohnes ertrunken. Der 54 Jahre alte Tourist ist am Dienstagnachmittag (12. April) beim Schwimmen in der Cala Romántica in Manacor im Osten der spanischen Urlaubsinsel offenbar von einer starken Strömung mitgerissen worden, berichtete die Regionalzeitung Diario de Mallorca unter Berufung auf die Behörden. Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben.

Die mallorquinische Polizei bestätigte auf Anfrage laut dpa, dass es sich bei dem Todesopfer um einen deutschen Urlauber handelte. Weitere Informationen zu der ums Leben gekommenen Person lagen zunächst nicht vor. Man habe eine Untersuchung eingeleitet, hieß es.

Urlauber ertrinkt auf Mallorca: Augenzeugen konnten nicht mehr helfen

Das Unglück geschah den Berichten zufolge gegen 15.30 Uhr. Mindestens fünf Augenzeugen hätten versucht, den Mann zu retten, berichtete die Diario de Mallorca. Einer von ihnen wäre demnach dabei fast selbst ertrunken. Er sei am Strand von Sanitätern behandelt worden. Ein weiterer Mann habe sich beim Rettungsversuch leichte Verletzungen zugezogen. Ein Psychologe habe sich um die Betreuung des Elfjährigen gekümmert. Man versuche unterdessen, auf der Insel oder in Deutschland einen Angehörigen des Kindes zu finden.

Die örtliche Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet, um zu klären, wie es zu dem Vorfall kam. Das Wetter soll schlecht gewesen sein, die Bedingungen fürs Baden nicht optimal, berichtete die mallorquinisch Zeitung.

Erst vor drei Wochen war ein Deutscher vor der Küste von Mallorca ums Leben gekommen. Der Tourist aus Bottrop in Nordrhein-Westfalen war am 22. März trotz der Warnung vor einem Sturm und hohen Wellen eine Treppe an einer Klippe in Cala Serena im Südosten der Insel hinabgestiegen. In einer Höhle am Fuß der Treppe wurde der 43-Jährige von einer Welle erfasst und gegen die Felsen geschleudert. Wegen des Sturms konnten Taucher der Polizei damals die im Meer treibende Leiche erst nach mehreren Stunden bergen. (dpa/fmü) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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