Grausiger Ritualmord in Chile

Sekte verbrennt Baby bei lebendigem Leib

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Mitglieder der Sekte, die ein lebendes Baby verbrannt haben soll, werden in Quilpue (Chile) von Polizisten zu einer Anhörung vorgeführt.

Santiago de Chile - Die Staatsanwaltschaft in Chile ermittelt gegen mehrere Sektenmitglieder, die ein Baby in einem Ritualmord lebend verbrannt haben sollen.

Die Mutter des Babys und sieben weitere Mitglieder werden verdächtigt, das Kind im November 2012 unter Drogeneinfluss in Quilpué, bei Valparaíso, getötet zu haben, wie die Zeitung „El Mercurio“ am Samstag in ihrer Online-Ausgabe berichtete. Die Frau habe ihre Teilnahme an dem Ritualmord bereits zugegeben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie und drei weitere Verdächtige wurden verhaftet, während vier flüchtig sind, unter ihnen der Antares genannte Sektenführer.

Die Polizei vermutet, dass Antares sich nach Peru abgesetzt und dort möglicherweise eine neue Sektengruppe gebildet hat. Er soll der Vater des Kleinkindes sein. Der 35-jährige Sektenführer soll seine Anhänger aufgefordert haben, alle geliebten Objekte und Beziehungen zu entbehren, weil sie finstere Kräfte vertreten würden, die geopfert werden müssten.

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Die Überreste des getöteten Babys wurden von der Polizei gefunden. Das zwei Tage alte Kind sei lebend verbrannt worden, wie die Zeitung „La Segunda“ berichtete. Die Ermittlungen hatten wegen mutmaßlichen Drogenschmuggels begonnen.

dpa

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