Skurriler Vorschlag

Russische Freier sollen Prostituierte heiraten

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Um einer Strafe zu entgehen, sollen russische Freier künftig ihre Prostituierte heiraten können - so sieht es ein skurriler Gesetzesvorschlag einer Abgeordneten vor.

Moskau - Im Kampf gegen die Prostitution hat eine russische Abgeordnete einen ungewöhnlichen Vorschlag gemacht: Als Strafe sollen Freier künftig die Hure heiraten.

Freier, die beim käuflichen Liebesspiel erwischt würden, sollten künftig zwischen einer Geldstrafe von bis 100.000 Rubel (1830 Euro) und einer Haftstrafe von bis zu 15 Tagen wählen - oder ihre Partnerin heiraten, schlug die Abgeordnete von Sankt Petersburg, Olga Galkina, am Mittwoch vor. Durch die Ehe könnten sie allen anderen Strafen entgehen, sagte sie bei der Vorlage des Gesetzentwurfs.

Nach Angaben der örtlichen Medien hat der Vorschlag kaum Chancen auf eine Verabschiedung im Parlament. Kunden von Prostituierten gehen derzeit in Russland straffrei aus.

AFP

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