Schießerei in Hamburg: Tatverdächtige schweigen

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Reeperbahn: Die Leiche des getöteten Mannes wird abtranspotiert

Hamburg - Nach einer tödlichen Schießerei in Hamburg verweigern die von der Polizei festgenommenen vier Tatverdächtigen die Aussage.

Die in einer Diskothek von einem mobilen Einsatzkommando in Gewahrsam genommenen Männer hätten sich in den Vernehmungen durch die Mordkommission bislang nicht zum Tathergang geäußert, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Die Männer im Alter zwischen 24 und 37 Jahren sollten noch im Tagesverlauf dem Haftrichter vorgeführt werden.

In der Nacht zum Donnerstag war bei einer Auseinandersetzung im Stadtteil St. Pauli ein 41-jähriger Mann angeschossen worden. Er starb noch am Tatort. Auch eine Frau erlitt schwere Verletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Nach Polizeiangaben waren die Täter teilweise maskiert in ein Lokal gestürmt und hatten die Opfer angegriffen. Die Hintergründe sind bislang unklar. Noch in der gleichen Nacht gelangen der Polizei die Festnahmen. Dabei wurden auch eine Schusswaffe und ein Messer sichergestellt.

Unterdessen untersuchten Rechtsmediziner die Leiche des getöteten Mannes. Er habe sowohl Schuss- als auch Stichverletzungen erlitten, sagte der Polizeisprecher. Es sei noch nicht geklärt, welche der Wunden zum Tod geführt habe.

dapd

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