Nach Schulessen in Japan

900 Schüler mit Lebensmittelvergiftung

Hamamatsu - Horrorvorstellung: In Japan haben sich mehr als 900 Kinder eine Lebensmittelvergiftung eingefangen. Alle hatten sie zuvor in den Kantinen ihrer Schule gegessen.

Mehr als 900 Schüler und etwa 40 Erwachsene in Japan leiden offenbar nach dem Verzehr von Schulessen an einer Lebensmittelvergiftung. Betroffen seien Schüler, Lehrer und anderes Personal aus 14 Grundschulen in der Stadt Hamamatsu etwa 200 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tokio, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Die meisten Opfer litten demnach an heftigem Durchfall sowie Erbrechen.

Schulen bis Freitag geschlossen

Die Ursache der Erkrankungen sei noch nicht abschließend geklärt, hieß es weiter. Die Betroffenen hätten jedoch allesamt in der Kantine ihrer Schulen gegessen. In Stuhlproben von fünf Schülern wurden demnach Noroviren entdeckt. Die Schulen wurden bis Freitag geschlossen.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

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