Schwedischer Heckenschütze soll öfter gemordet haben

Stockholm - Dem in Schweden festgenommenen mutmaßlichen Serien-Heckenschützen sind zwei weitere Morde angelastet worden. Er soll wiederholt auf ausländisch aussehende Menschen geschossen haben.

Wie die Ermittler am Montag bekannt gaben, soll der Mann im Jahr 2003 zwei Männer erschossen haben. Der Verdächtige wurde im vergangenen Monat festgenommen, er soll wiederholt auf ausländisch aussehende Menschen geschossen haben. Zudem lastet ihm die Staatsanwaltschaft fünf weitere Fäll versuchten Mordes an, die sich zwischen November 2006 und Juni 2010 ereigneten. Insgesamt werden dem 38-jährigen Verdächtigen damit drei Morde und zehn Mordversuche in der südschwedischen Stadt Malmö zur Last gelegt.

Der mutmaßliche Serientäter bestreitet die Vorwürfe. Der erste Vorfall der neuerlichen Serie ereignete sich am 10. Oktober 2009. Damals wurden einem Häftling auf Freigang und einer Frau vor einem Gefängnis in den Kopf geschossen. Die Frau erlag ihren Verletzungen, der Mann überlebte. Weitere Informationen zu den neuen Fällen sollte am Dienstag veröffentlicht werden.

Die schwedische Nachrichtenagentur TT berichtete, bei den Ermordeten handele es sich um einen 66-jährigen und einen 28-jährigen Mann. Das ältere der beiden Opfer sei im Juni 2003 tot in seiner Wohnung aufgefunden, der 28-Jährige im Juli des selben Jahres vor seinem Haus erschossen worden. Beide Opfer hatten demnach einen Migrationshintergrund.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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