SEK in Baden-Württemberg

Schon wieder Winnenden: Amokdrohungen sorgen für Großeinsatz

Zwei Amokdrohungen gegen Schulen und eine weitere Drohung gegen ein Krankenhaus in Winnenden schrecken die Menschen in Baden-Württemberg auf. Polizei und Rettungskräfte rücken aus und durchsuchen die Gebäude.

Schramberg/Offenburg/Winnenden  - Amokdrohungen haben Großeinsätze der Polizei in Baden-Württemberg ausgelöst. Sie waren am Dienstag in Gymnasien in Schramberg und Offenburg per E-Mail eingegangen. Polizei und Rettungskräfte eilten daraufhin an die Schulen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Auch gegen ein Krankenhaus in Winnenden gab es den Angaben zufolge eine Drohung per E-Mail. Für das Gymnasium in Offenburg und das Krankenhaus gab die Polizei am Vormittag schnell Entwarnung.

In Schramberg lief der Einsatz, an dem nach einem Bericht der Zeitung „Schwarzwälder Bote“ auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) beteiligt war, am Vormittag noch. Polizisten durchsuchten die Gebäude. Schüler und Lehrer hatten sich den Angaben zufolge zunächst in den Klassenräumen in Sicherheit gebracht. Es gebe aber keine Bestätigung für eine tatsächliche Bedrohung. Schüler und Lehrer seien wohlauf. Auch bei der Durchsuchung des Krankenhauses in Winnenden fanden die Fahnder nicht den angedrohten gefährlichen Gegenstand.

Die baden-württembergische Stadt Winnenden machte im Jahr 2009 Schlagzeilen, als der 17 Jahre alte Tim K. 15 Menschen und sich selbst bei einem Amoklauf an der Albertville-Realschule tötete.

dpa/va/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © dpa

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