Vermutlich Kraftstoffmafia

Sie wollten Menschen töten: Unbekannte attackieren griechische Tankstelle mit Dynamit

Mit Dynamit haben Unbekannte versucht, die Tankstelle des Vorsitzenden des griechischen Tankstellenverbandes in die Luft zu sprengen.

Athen - „Ihr Ziel war, Menschen zu töten“, sagte Michalis Kiousis dem Fernsehsender Skai. Der Tankstelleninhaber vermutet die griechische Kraftstoffmafia hinter der Attacke vom frühen Dienstagmorgen. „Es geht in unserer Branche um viel Geld.“

Wie durch ein Wunder sei niemand ums Leben gekommen, sagte der Verbandschef, der mit seiner Familie in einem Ort südlich von Athen direkt über der Tankstelle wohnt. „Die Sicherheitsvorkehrungen an den Zapfsäulen funktionierten, lediglich die Zapfhähne brannten und die Feuerwehr konnte alles löschen.“ Dies Benzintanks explodierten dank der Sicherheitsvorkehrungen nicht. Die Explosion jedoch habe man noch in 2,5 Kilometern Entfernung hören können.

Am frühen Morgen zeichneten die Videokameras zwei Vermummte auf einem Motorrad auf, die am Eingang der Tankstelle das Paket mit dem Dynamit deponierten. Die griechische Polizei war mit Sprengstoffspezialisten vor Ort, auch Experten für organisierte Kriminalität ermitteln.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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