Somalia: Tote nach Selbstmordanschlag

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Ein Selbstmordanschlag forderte in Somalia mehrere Todesopfer.

Galkayo/Somalia - Bei einem Selbstmordanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Donnerstag mehrere Menschen ums Leben gekommen.

Bei einer Anschlagserie in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Donnerstagabend mindestens 15 Menschen getötet worden. Zahlreiche weitere seien verletzt worden, berichteten Augenzeugen. Unter den Opfern seien auch mindestens zwei somalische Journalisten. Den Angaben zufolge war zunächst ein Sprengsatz vor einem auch bei Pressevertretern beliebten Restaurant im Zentrum der Stadt explodiert. Anschließend hätten sich zwei Selbstmordattentäter in der Umgebung des Lokals in die Luft gesprengt, hieß es. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

Der Anschlag ereignete sich vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden politischen Stabilisierung in dem ostafrikanischen Bürgerkriegsland. Erst in der vergangenen Woche war der ehemalige Universitätsdekan Hassan Sheikh Mohamud zum neuen Präsidenten gewählt worden. Der moderate Islamist will nach Jahren des politischen Chaos Recht und Ordnung durchzusetzen. Nach wie vor die kontrolliert aber die radikal-islamische Al-Schabaab-Miliz noch große Teile im Zentrum und Süden des Landes.

dpa

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