In Kyoto

Starbucks in Japan: Warum diese Filiale etwas ganz Besonderes ist

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Nur ein dezentes blaues Banner verweist auf den neuen Pächter eines 100 Jahre alten Teehauses im japanischen Kyoto.
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Keine langen Schlangen an der Theke und optisch vollkommen anders als jede Starbucks-Filiale, die man kennt. In der japanischen Kaiserstadt Kyoto mussten sich die Kaffeeröster aus den USA anpassen.

Kyoto - Rund 26.000 Starbucks-Filialen gibt es weltweit. Wie bei jeder Restaurant-Kette liegt ein Teil ihrer Attraktivität für den Kunden darin, dass er überall auf der Welt weiß, was ihn erwartet. Überall gleichen sich Angebot und Ausstattung, so kennt man derartige Franchise-Marken normalerweise. Doch in Japan musste sich eine Filiale besonders anpassen.

Lange Schlangen an der Verkaufstheke? Das soll es in dieser Filiale in der japanischen Kaiserstadt Kyoto nicht geben, wie CNN berichtet. Nur eine begrenzte Zahl an Kunden wird gleichzeitig in das Geschäft gelassen, um darin eine friedliche und ruhige Atmosphäre zu schaffen. Auch muss man beim Betreten, wie es die Tradition in Japan für Teehäuser verlangt, seine Schuhe ausziehen. Zudem sind die Speiseräumlichkeiten in traditioneller Art mit „Tatami“-Matten ausgelegt. 

Auch ansonsten herrscht dort eine vollkommen andere Atmosphäre, wie Aufnahmen zeigen:

Denn nur ein dezentes blaues Banner mit dem Logo weist auf die Zugehörigkeit des Kaffeehauses hin. Ansonsten könnte man meinen, eine Zeitreise gemacht zu haben. Das ist auch notwendig: Die Filiale befindet sich in einem 100 Jahre alten Teehaus an einer Straße zum Kiyomizu Tempel, einem wichtigen Heiligtum, wie die Japan Times erläutern. Der Weg dorthin ist geprägt von traditionellen Architektur.

hs

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