Suche nach Lawinen-Opfern in Afghanistan

+
Helikopter helfen bei der Suche und bei der Versorgung der Bevölkerung. Foto: Hedayatullah Amid

Kabul (dpa) - Mehrere Tage nach den Lawinenabgängen im Norden Afghanistans haben Rettungskräfte die Suche nach weiteren Verschütteten fortgesetzt. Allein in der Provinz Pandschir seien bislang 184 Leichen geborgen worden, sagte Provinzpolizeichef Abdul Aziz Ghairat.

Im Einsatz waren auch Militärhubschrauber. Unter den Schneemassen werden laut Ghairat noch viele Tote vermutet. Am Freitag waren vier weitere Leichen gefunden worden. Damit steigt die Zahl der Opfer auf insgesamt mindestens 233.

Ungewöhnlich starke Schneefälle in der vergangenen Woche hatten die Lawinen in mehreren Provinzen des Landes ausgelöst. Pandschirs Gouverneur Abdul Rahman Kabiri kritisierte, die Regierung habe Hilfe geschickt, aber nicht genug. Am Freitag waren Präsident Aschraf Ghani und Regierungsgeschäftsführer Abdullah Abdullah in die betroffenen Gebiete gereist. Ghani ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.

Auch interessant

Meistgelesen

News-Ticker zum Hochwasser: Einsatzkräfte verärgert über Gaffer
News-Ticker zum Hochwasser: Einsatzkräfte verärgert über Gaffer
Messerattacke in Hamburg: Polizei gibt Details zum Täter bekannt
Messerattacke in Hamburg: Polizei gibt Details zum Täter bekannt
Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce
Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce
Kettensägen-Angreifer hat bei der Festnahme Armbrüste dabei
Kettensägen-Angreifer hat bei der Festnahme Armbrüste dabei

Kommentare