Süßer Nachwuchs im Leipziger Zoo

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Sechs junge Quolls, auch Tüpfelbeutelmarder genannt (Dasyurus viverrinus) mit ihrer Mutter im Zoo Leipzig.

Leipzig - Das schielende Opossum Heidi ist leider tot, dafür hat der Zoo Leipzig nun aber Nachwuchs bei anderen exotischen Tieren: Besucher dürfen sich auf sechs süße Baby-Quolls freuen.

Erstmals seit mehr als 35 Jahren sind dort Tüpfelbeutelmarder erfolgreich in Europa gezüchtet worden. Für die Tropenerlebniswelt Gondwanaland, deren Hauptattraktion die schielende Heidi war, sind die sechs Jungtiere der erste Säugetiernachwuchs. Die Marder sind auch unter dem Namen Quoll bekannt. Sie leben in freier Wildbahn nur noch in Tasmanien, wie der Zoo am Donnerstag mitteilte. Er habe derzeit weltweit die einzigen Quolls außerhalb Australiens in seinem Bestand.

Der süßeste Nachwuchs der Tierwelt

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Weil die Tiere besonders stressanfällig und ihre Zucht schwierig ist, verbrachten die jungen Tüpfelbeutelmarder die ersten 100 Tage abgeschirmt von der Öffentlichkeit im Beutel ihrer Mutter. Erst jetzt sind sie alleine unterwegs. Um die Aufzucht nicht zu stören, lebt die Mutter mit ihnen vorerst noch geschützt vor den Blicken der Besucher.

dpa

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