Unglück in Italien

Mehrere Taucher sterben in Blut-Grotte

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Rettungskräfte suchen bei der Blut-Grotte nach Überlebenden

Rom - Mehrere Freizeittaucher sind am Samstag bei einem Ausflug in die süditalienische Blut-Grotte ums Leben gekommen. Es gibt erste Theorien, wie es zu dem Unglück gekommen ist.

Vier Freizeittaucher sind am Samstag bei einem Ausflug in eine süditalienische Grotte ums Leben gekommen. Alle vier Italiener - drei Männer und eine Frau - wurden nacheinander tot aus der Blut-Grotte am Palinuro-Kap südlich von Salerno gezogen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Vier andere kamen sicher zurück.

Zwei der tot geborgenen Taucher sind Männer aus Rom, einer ist griechischstämmig und lebte in Kalabrien. Die Frau stammte aus Kampanien. Das Palinuro-Kap ist mit seinen Dutzenden von Grotten ein Paradies für Freizeittaucher. Die bekannteste ist die Grotta azzurra.

Noch unklar war zunächst, wie es zu dem Unfall in der Grotta del sangue kommen konnte. Die vier Freizeittaucher waren zusammen mit vier anderen in die Grotte aufgebrochen, hatten sich dann jedoch offensichtlich getrennt. Angenommen wird, dass die vier Taucher in der etwa 15 Meter tiefen Grotte in einem Stollen blockiert wurden.

Der von ihnen während ihres Tauchgangs aufgewirbelte Schlamm könnte mit dazu geführt haben, dass sie im trüben Wasser die Orientierung verloren und dann den Ausgang der Grotte nicht mehr gefunden haben.

dpa

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