Bundeswehr-Unfall: Staatsanwälte ermitteln

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Die sechs Soldaten waren am Montag in einem gepanzerten Fahrzeug vom Typ “Mungo“ auf dem Truppenübungsplatz unterwegs

Baumholder/Lebach - Nach dem tödlichen Unfall zweier Bundeswehrsoldaten auf dem Truppenübungsplatz Baumholder hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen. Ein Fahrzeug wurde sichergestellt.

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Zwei Bundeswehrsoldaten tödlich verunglückt

Ein Gutachter sei noch am Montagabend an der Unfallstelle gewesen, das Fahrzeug sei sichergestellt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach am Dienstag auf dapd-Anfrage. Man versuche nun, den Unfallhergang zu rekonstruieren. Die einzigen Zeugen seien jedoch die vier verletzten Soldaten, die derzeit noch nicht befragt werden könnten. Ob die Männer bei ihrer Fahrt angeschnallt waren, müsse das Gutachten zeigen.

Die sechs Soldaten waren am Montag in einem gepanzerten Fahrzeug vom Typ “Mungo“ auf dem Truppenübungsplatz unterwegs, als das mehr als fünf Tonnen schwere Gefährt auf abschüssiger Strecke von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Zwei Soldaten im Alter von 20 und 23 Jahren starben noch an der Unfallstelle. Die vier weiteren Soldaten wurden verletzt, einer von ihnen schwer.

Die getöteten Soldaten gehörten der Saarlandbrigade an und waren im saarländischen Lebach stationiert. “Wir sind sehr bestürzt über die aktuellen Ereignisse“, sagte ein Sprecher der Brigade auf dapd-Anfrage. Zur Saarlandbrigade gehören auch die beiden Soldaten, die am Samstag bei einem Sprengstoffanschlag in Afghanistan verletzt wurden.

dapd

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