45 Tote bei Anschlägen auf schiitische Pilger

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Pilger in Kerbala.

Kerbala - Auf dem Höhepunkt der schiitischen Pilgerfahrt in die irakische Stadt Kerbela haben Terroristen ein Blutbad angerichtet. Dabei sind mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen.

45 Menschen starben, als am Donnerstag außerhalb der Stadt vier Bomben detonierten. Mohammed al-Barudi, ein Arzt am Hussein-Krankenhaus in Kerbela, sagte, 182 Menschen seien verletzt worden. In der 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt Kerbela versammeln sich in diesen Tagen Hunderttausende Pilger, um an das Ende der 40-tägigen Trauerzeit für den 680 n.Chr. getöteten Imam Hussein zu erinnern.

Es hieß, die Bomben seien etwa zur gleichen Zeit an der Straße nach Bagdad und an der Straße, die in die Stadt Nadschaf führt, detoniert. In den vergangenen Tagen hatte es bereits andernorts im Irak Attacken auf Pilger gegeben. Besonders fromme Schiiten nehmen die Wallfahrt zum Schrein des Imam Hussein zu Fuß auf sich. Hussein war ein Enkel des Propheten Mohammed, der von den Schiiten als Märtyrer verehrt wird.

dpa

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