Viele Verletzte

Kreuzfahrt-Landausflug: Touristen sterben bei Busunfall in Mexiko - Fahrer flieht

Bei einem Busunfall während eines Kreuzfahrt-Landausflugs in Mexiko sind elf Touristen ums Leben gekommen.

Weitere 20 Menschen wurden verletzt, als der Bus am Dienstag im ostmexikanischen Bundesstaat Quintana Roo aus zunächst unbekannten Gründen von der Fahrbahn abkam und umkippte, wie die Sicherheitsbehörden mitteilten.

Das Transportunternehmen Costa Maya, zu dem der verunglückte Bus gehörte, berichtete von 18 verletzten Passagieren. Die Busreisenden stammten demnach aus den USA, Schweden, Italien und Brasilien.

Der Bus transportierte Touristen eines Kreuzfahrtschiffs, das im Hafen von Mahahual auf der Riviera Maya festgemacht hatte. Sie wollten die 70 Kilometer entfernte archäologische Stätte von Chacchobén besuchen. Der Fahrer floh vom Unfallort, wie die Zeitung „Excelsior“ berichtete.

Mit dem Bus waren nach den ersten Informationen 31 Fahrgäste unterwegs. Die Touristen waren mit einem Kreuzfahrtschiff des Veranstalters Royal Caribbean nach Mexiko gelangt. Sie wollten zur Maya-Stätte Chacchoben. Über die Unglücksursache auf der geraden Strecke mit wenig Verkehr wurde zunächst nichts bekannt. Quintana Roo auf der Halbinsel Yucatán, wo auch der beliebte Badeort Cancún liegt, ist der von ausländischen Touristen am meisten besuchte mexikanische Bundesstaat. El Mahahual liegt rund 350 Kilometer südlich von Cancún.

dpa/AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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