17 Tote bei Explosion auf Bergwerksgelände

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Ein Polizeibeamter steht vor dem Bergwerksgelände, auf dem sich die Explosion ereignete, bei der 17 Menschen starben.

Peking - Eine Explosion im Wohnheim eines Kohlebergwerks in Nordchina hat mindestens 17 Menschen das Leben gekostet.

Weitere sieben Menschen wurden laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua schwer verletzt. Ausgelöst wurde die Detonation in der Nacht zum Samstag vermutlich von illegal gelagertem Sprengstoff, wie der Eigentümer der Mine laut Xinhua erklärte. Eine Person sei festgenommen worden.

Der Zwischenfall ereignete sich im Bergwerk Liugou in der Stadt Linfen. Ob es eine Lizenz hatte, war zunächst nicht bekannt. In der Stadt kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu tödlichen Minenunglücken.

In einer überfluteten Kohlegrube in Jixi im Nordosten Chinas waren unterdessen 24 Arbeiter unter Tage eingeschlossen. Die Behörden ließen das Unglück untersuchen, sagte ein Sprecher, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Die chinesischen Bergwerke gehören zu den gefährlichsten der Welt. In diesem Jahr gab es nach offiziellen Angaben bereits 351 Todesopfer.

apn

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