Mehrere Leichen geborgen

Lampedusa: Tote bei Flüchtlingsunglück

Lampedusa - Bei einem Flüchtlingsunglück südlich der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind laut Medienberichten mehrere Menschen ums Leben gekommen.

 Nach Informationen der italienischen Nachrichtenagentur Ansa sank das Flüchtlingsboot am Montag rund hundert Seemeilen (160 Kilometer) südlich der Insel. Mehrere Leichen seien geborgen, etwa 200 Menschen seien gerettet worden.

Laut dem Nachrichtensender SkyTG24 sollen sich rund 400 Menschen an Bord befunden haben. Jeden Monat versuchen tausende Menschen, von der nordafrikanischen Küste aus in überladenen und wenig seetüchtigen Booten über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Immer wieder kommt es dabei zu Tragödien.

Eines der schlimmsten Unglücke ereignete sich am 3. Oktober 2013, als vor Lampedusa 366 Flüchtlinge ums Leben kamen. Das überfüllte Boot war in der Nähe der Insel gekentert, 155 Menschen überlebten das Unglück. Rom startete danach den Einsatz "Mare Nostrum", bei dem Kriegsschiffe, Drohnen und Hubschrauber eingesetzt werden, um Flüchtlingsboote ausfindig zu machen.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

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