Touristenboot gesunken: Zwölf Tote

Hanoi - Beim Untergang eines Touristenboots sind in Vietnam mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelt es sich um elf Ausländer und einen vietnamesischen Führer.

In der Halong-Bucht vor Vietnam ist ein Touristenboot mit 27 Menschen an Bord gesunken. Zwölf kamen nach Angaben der Behörden ums Leben, darunter Touristen aus der Schweiz, Großbritannien, den USA, Russland, Japan und Australien. Unter den 15 Überlebenden war ein Deutscher. Er meldete sich bei der deutschen Botschaft in Hanoi.

Nach seinen Angaben war sonst kein Deutscher an Bord, sagte ein Mitarbeiter der Botschaft. Zu den Überlebenden gehörten nach Angaben der vietnamesischen Nachrichtenagentur auch Italiener, Schweden und Franzosen. Zunächst war von 21 Passagieren und acht Toten die Rede gewesen. Die Dschunke war um 05.00 Uhr Ortszeit in der Bucht gesunken, sagte ein Sprecher der Provinzregierung. Das Wetter sei gut gewesen.

Nach ersten Untersuchungen sei das Boot plötzlich durchgebrochen. Die Passagiere wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht. Die meisten Opfer seien in ihren Kabinen ertrunken, sagte der Vorsteher der Halong-Bucht-Behörde. Die, die an Deck geblieben waren, konnten sich in Sicherheit bringen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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