Katastrophe im Fitnesszentrum

In Sauna eingeschlossen: 28 Tote bei Brand in Südkorea

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Feuerwehrmänner vor dem brennenden Gebäude im südkoreanischen Jecheon. Foto: Kim Hyung-Woo

Für fast 30 Südkoreaner endet der Besuch eines Fitnesszentrums tödlich. In dem mehrstöckigen Gebäude in der Stadt Jecheon fressen sich die Flammen vom Erdgeschoss durch das Gebäude nach oben. Die meisten Opfer befanden sich im zweiten Stock in einer Sauna.

Seoul/Jecheon (dpa) - Bei einer Brandkatastrophe in einem achtstöckigen Fitness- und Sportzentrum in Südkorea sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt, wie ein Sprecher der nationalen Feuerwehrbehörde am Donnerstag mitteilte.

Die meisten Opfer seien in einer öffentlichen Badeeinrichtung mit Sauna im zweiten und dritten Stockwerk "eingeschlossen" gewesen, berichtete der südkoreanische Rundfunksender KBS. Warum die Menschen nicht entkommen konnten, war zunächst unklar.

In dem Gebäude in der etwa 120 Kilometer südöstlich von Seoul entfernten Stadt Jecheon befanden sich neben der Sauna auch Fitnessräume und Restaurants. 

Das Feuer ging den Angaben der Feuerwehr zufolge vermutlich von einem Fahrzeug aus, das auf einem Parkplatz im Erdgeschoss des Hauses stand. Von dort hätten sich die Flammen rasch durch das Gebäude nach oben gefressen. Anfangs war von mindestens 16 Toten die Rede gewesen. Zahlreiche Opfer verbrannten bis zur Unkenntlichkeit. 

Rund 20 Feuerwehrfahrzeuge und auch Hubschrauber waren im Einsatz, um den Brand zu löschen. Etwa 20 Besucher des Fitnesszentrums hatten sich TV-Berichten zufolge vor den Flammen auf das Dach des Gebäudes geflüchtet. Von dort wurden sie gerettet. Die Bergungsarbeiten wurden von dichtem Qualm und giftigen Rauchgasen behindert. 

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