Bilanz vom verheerenden Sonntag

Heftige Unwetter! Die Sturm-Bilanz der Feuerwehr und Polizei

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Nach dem Unwetter am Sonntag müssen Polizei und Feuerwehr eine bittere Bilanz ziehen.

Das Sturmtief Fabienne sorgt für heftiges Chaos. Feuerwehr und Polizei ziehen Bilanz. 

Frankfurt - Feuerwehr und Polizei waren in Hessen dank dem Sturmtief "Fabienne" am Sonntag und in der Nacht auf den Montag gut beschäftigt, wie extratipp.com* berichtet. Häuser mussten geräumt und Straßen gesperrt werden. Auch der Frankfurter Flughafen hatte mit dem schweren Unwetter zu kämpfen. Polizei und Feuerwehr ziehen nun Bilanz.

Unwetter in Hessen legt Bahn- und Flugverkehr lahm

Am Flughafen in Frankfurt mussten am Sonntag insgesamt 111 Flüge annulliert werden, wie der Flughafenbetreiber mitteilte. Vor allem zwischen 16 und 18 Uhr seien viele Flieger verzögert oder gar nicht abgeflogen. Auch tausende Zugreisende mussten heftige Verspätungen und Ausfälle durch das Sturmtief in Kauf nehmen: Auf der Strecke Gießen-Fulda war ein Zug mit einem umgestürzten Baum kollidiert, die Strecken von Frankfurt nach Heidelberg und Frankfurt nach Mannheim waren auch vorübergehend gesperrt. Erst gegen 20.30 Uhr am Sonntag konnte die Deutsche Bahn mitteilen, dass die jeweiligen Strecken wieder angefahren werden können.

Chaos in Frankfurt: Nicht nur Bahn- und Luftverkehr wurden durch das Unwetter beeinträchtigt.

 

Heftiges Unwetter in Südhessen: Gebäude evakuiert, Straßen gesperrt

Im Südhessen gingen zwischen 15 und 18.30 Uhr nur bei der Polizei über 160 Notrufe aufgrund des Unwetters ein. Wie die Polizei am Montag mitteilt, erwischte es den nördlichen Landkreis Groß-Gerau und Darmstadt-Dieburg besonders schwer. In Darmstadt-Dieburg stürzte durch den Sturm ein großer Ast eines Baumes auf ein Hausdach und zwei Autos - umliegende Gebäude mussten geräumt werden, insgesamt 36 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. Mehrere Straßen und Autobahnabschnitte mussten komplett gesperrt werden, da Bäume die Fahrbahn blockierten. Alleine in Südhessen wurden der Polizei 67 umgestürzte Bäume gemeldet. In Darmstadt-Bessungen waren Teile eines Daches auf mindestens elf Autos gestürzt, so die Polizei. Das Haus sei nun unbewohnbar.

In Hessen mussten die Einsatzkräfte die Schäden den Unwetters beseitigen.

Zwei Menschen durch Unwetter in Hessen schwerverletzt 

In Stockstadt wurde ein 55-Jähriger durch einen fallenden Baum in seinem Auto eingeklemmt. Der Mann musste schwer verletzt von der Feuerwehr befreit werden. Ähnlich erging es einer 46-jährigen Frau aus Babenhausen - der Sturm verursachte, dass ein Ast auf ihr Fahrzeug geschleudert wurde. Sie musste im Auto von Rettungskräften reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht werden. In Rüsselsheim flogen Bauzäune, Styroporplatten, Wahlplakate, Trampoline und Ampelanlagen durch die Gegend. Dabei wurde nach ersten Erkenntnissen niemand schwerwiegend verletzt. 

Äste oder sogar ganze Bäume landeten auf vielen Autos in Hessen, wie etwa hier in Rödermark.

Osthessen: Schlammlawinen sorgen für Chaos

In Osthessen lösten sich durch das Unwetter und den starken Regen große Mengen an Erde und Geröll, die im Endeffekt als Schlammlawinen durch Bad Hersfeld oder Vogelsberg rollten. Dabei wurden Keller und Wohnhäuser nicht verschont.

Natascha Berger

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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