Uran in Zigarettenschachtel geschmuggelt

Washington - Schmuggler haben im März versucht, in einer Zigarettenschachtel heimlich atomwaffenfähiges Uran nach Georgien zu bringen.

Das erfuhr die Nachrichtenagentur AP aus Kreisen der georgischen Behörden. Zwei Armenier stiegen demnach in der georgischen Hauptstadt Tiflis in einen Zug, der aus Eriwan kam, wo sie aus einem Wartungskasten zwischen zwei Waggons die versteckte Zigarettenschachtel entnahmen. In Blei verpackt befand sich in der Schachtel das atomwaffenfähige Uran. Kurze Zeit später wurden sie festgenommen und der ganze Schmugglerring zerschlagen.

Die Gruppe sei bereit gewesen, das hochgefährliche Material an jeden Bieter zu verkaufen, hieß es. Der Vorfall wurde erst im April öffentlich, es waren aber nur wenige Einzelheiten bekannt. Nicht bekannt ist weiter, ob die kleine Menge Uran alles war, was die Schmuggler hatten, oder es nur die Probe eines größeren Bestandes war.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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