Urteil gegen Leas Mutter rechtskräftig

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Die Jugendkammer am Landgericht hatte Birgit W. zu einer Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt.

Weiden - Das Urteil gegen die Mutter der an den Folgen einer Lungenentzündung gestorbenen kleinen Lea aus Tirschenreuth in der Oberpfalz ist rechtskräftig.

Die 22-Jährige habe ihre zuvor fristgerecht eingereichte Revision am Donnerstag wieder zurückgezogen, teilte das Landgericht Weiden am Freitag mit. Begründet worden sei dieser Schritt nicht, sagte Justizpressesprecher Josef Weidensteiner. Eine Erklärung sei allerdings auch nicht üblich. Die Jugendkammer am Landgericht hatte Birgit W. am 28. September wegen schwerer Misshandlung von Schutzbefohlenen, Verletzung der Fürsorgepflicht und gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt.

Die junge Frau hatte zugegeben, ihre damals knapp dreijährige Tochter aus Gleichgültigkeit nicht mehr ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung versorgt zu haben. Das Kind war in der Nacht zum 27. März stark abgemagert und ausgetrocknet an den Folgen einer viralen Lungenentzündung gestorben. Es litt zudem an einer doppelseitigen, eitrigen Mittelohrentzündung und einem Wasserkopf als Folge einer nicht behandelten Hirnhautentzündung.

dapd

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