Schätzpreis bei Auktion nicht erreicht

Goebbels-Liebesbriefe finden keinen Käufer

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Die Goebbels-Schriftstücke stehen weiter zum Verkauf.

New Haven - Ein US-Auktionshaus hat für Liebesbriefe und andere Schriften von Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels keinen Käufer gefunden.

Der Schätzpreis von mehr als 200.000 Dollar sei nicht erreicht worden, teilte Alexander Historical Auctions im US-Staat Connecticut mit.

Die Sammlung umfasst Schriften aus der Jugend des 1897 geborenen Goebbels' bis kurz vor seinem Eintritt in die NSDAP im Jahr 1924. Ein Interessent aus Übersee habe telefonisch ein Gebot für die Liebesbriefe und Dokumente abgegeben, das allerdings zu niedrig gewesen sei, sagte der Präsident des Auktionshauses, Bill Panagopulos. Der Besitzer zog daraufhin zurück. Die Schriftstücke würden jedoch weiter zum Verkauf angeboten, womöglich mit Absprache des Besitzers zu einem niedrigeren Preis, sagte Panagopulos.

Die geplante Versteigerung hatte vor allem bei Holocaust-Überlebenden scharfe Kritik hervorgerufen. So warfen sie dem Aktionshaus vor, Profit mit Nazi-Memorabilia zu machen.

dpa

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