US-Staat will Strafsteuer für Dicke einführen

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Dick zur Kasse gebeten werden sollen künftig Fettleibige im US-Bundesstaat Arizona.

Phoenix - Der US-Bundesstaat Arizona plant ein dickes Ding: Fettleibige Bürger sollen künftig eine Strafsteuer von 50 Dollar zahlen, sollten sie nicht freiwillig abnehmen. Die Hintergründe:

Dass die USA die dickste Nation der Erde ist, ist seit längerem bekannt. Jeder dritte US-Bürger wiegt demnach zu viel - und das Gesundheitssystem ächzt unter deren Gewicht. 300 Milliarden Dollar pro Jahr kostet es dem Staat. Jetzt will der US-Bundesstaat Arizona, der ein Defizit von 1,1 Milliarden Dollar auszuweisen hat, dagegen steuern.

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Übergewichtige, Diabetiker und Raucher sollen zur Kasse gebeten werden. Patienten, die sich nicht gegen ihr Laster wehren, sollen eine Strafsteuer von 50 Euro zahlen. Jedoch sind diese Pläne, die am 1. Oktober in Kraft treten sollen, umstritten.

Ein ähnliches Projekt existiert bereits in Alabama: Übergewichtigen Staatsangestellten, die nicht abnehmen wollten, wird eine Strafe von 25 Dollar auferlegt und in Colorado gibt es eine höhere Mehrwertsteuer auf Bonbons und Süssgetränke.

fw

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