Zwei Wochen nach Massaker

Zwei Tote durch Schüsse an US-Universität

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Schüsse an Hochschule in Michigan,

Wieder Tote in einer Bildungstätte in den USA: Wie die Polizei von Michigan mitteilte, starben zwei Menschen aufgrund von tödlichen Schüssen im Zuge eines häuslichen Streits.

Michigan - Zwei Wochen nach dem Schulmassaker in Florida sind erneut an einer US-Bildungsstätte tödliche Schüsse gefallen. An einer Hochschule im Bundesstaat Michigan wurden am Freitag zwei Menschen erschossen. Die genaueren Umstände waren zunächst unklar. Die Polizei fahndete nach dem mutmaßlichen Täter.

Nach Angaben der Campus-Polizei wurden die beiden Opfer bei einem "häuslichen" Streit in einem Wohnbereich des Geländes der Central Michigan University in Mount Pleasant getötet. Weitere Menschen kamen nicht zu Schaden, wie ein Polizeisprecher sagte.

Polizeibeamte durchsuchen einen Wald im Rahmen einer Fahndung nach einem Schützen in der Nähe der Central Michigan University.

Bei den Toten handelte es sich nach Angaben der Hochschulleitung weder um Studenten noch Beschäftigte der Universität. Wer die Opfer waren, blieb zunächst unklar. Bei dem Tatverdächtigen handelte es sich nach Angaben des Polizeisprechers um einen 19-jährigen Studenten. Der junge Mann sei polizeibekannt.

Täter kurz zuvor im Krankenhaus

Der 19-Jährige war den Angaben zufolge in der Nacht vor der Tat mit einem Drogenproblem - einer Überdosis oder einer körperlichen Reaktion auf Rauschgifteinnahme - von der Polizei ins Krankenhaus gebracht worden. Von dort wurde er einige Stunden später entlassen.

Die Universität forderte auf ihrer Website und im Kurzbotschaftendienst Twitter alle Anwesenden auf, sich in Sicherheit zu bringen. Die Polizei durchforstete den Campus und umliegende Gebiete. Polizeihubschrauber kreisten über der Zone. Alle Universitätsveranstaltungen wurden abgesagt.

In den USA gibt es immer wieder Zwischenfälle mit Schusswaffen an Schulen und Hochschulen. Zuletzt hatte ein Blutbad am Valentinstag an einer Oberschule in Florida für Entsetzen gesorgt. Der 19-jährige Täter, ein ehemaliger Schüler der High School in Parkland, erschoss 17 Menschen mit einem Schnellfeuergewehr. Nach der Tat wurden die Forderungen nach einer Änderung der laxen US-Waffengesetze lauter.

afp

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