Krebskranke Amerikanerin

Vatikan: Suizid von Maynard ein Fehler

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Sie wollte nicht darauf warten, bis der Krebs sie umbringen würde: Die US-Amerikanerin Brittany Maynard (rechts mit Familie) hat sich das Leben genommen.

Rom - Der Vatikan heißt den Suizid der krebskranken US-Amerikanerin Brittany Maynard für nicht gut. Sich das Leben zu nehmen sei keine gute Sache, so ein Verantwortlicher.

Der Vatikan sieht in dem Suizid der krebskranken US-Amerikanerin Brittany Maynard einen Fehler. „Wir verurteilen keine Personen“, sagte der Leiter der päpstlichen Akademie für das Leben, Ignacio Carrasco de Paula, der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.

Maynard bei ihrer Hochzeit im Jahr 2012.

„Diese Frau hat es gemacht und angenommen, würdevoll zu sterben. Doch hier ist der Fehler. Sich das Leben zu nehmen, ist keine gute Sache, sondern eine schlechte. Denn es heißt, Nein zu sagen zum eigenen Leben“, zitierte die Agentur Carrasco de Paula am Dienstag weiter.

Ärzte hatten Maynard, die an einem aggressiven Gehirntumor litt, im April noch sechs Monate zu Leben gegeben. Die letzten Monate und Wochen ihres Lebens nutzte sie, um sich für aktive Sterbehilfe einzusetzen.

Ihre Video-Botschaften wurden im Internet millionenfach geklickt.

dpa

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