Polizei in Sorge

Er wollte in den Bergen wandern: Wissenschaftler (39) aus Ulm vermisst - Spur führt nach Bayern

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Er wollte in den Bergen wandern: Wissenschaftler (39) aus Ulm vermisst - Spur führt auch nach Bayern

Seit dem 23. Juni wird ein 39-jähriger Mann aus Ulm vermisst. Er machte sich zuvor auf den Weg zum Wandern - unter anderem in den Bergen im Allgäu.

  • Ein 39-Jähriger aus Ulm wird seit Dienstag (23. Juni) vermisst.
  • Er wollte in den Bergen wandern gehen.
  • Doch bei einem geplanten Zwischenstopp an zwei Hütten kam er nie an.

Update vom 8. Juli: Noch immer läuft die Fahndung der Polizei nach dem vermissten Physiker der Uni Ulm. Der 39-Jährige war zum Wandern aufgebrochen und wird seit dem 23. Juni vermisst. (Siehe Erstmeldung vom 1. Juli)

Dr. Felipe Caycedo Soler vermisst: Physiker der Uni Ulm wollte in den Bergen wandern

Update vom 3. Juli: Dr. Felipe Caycedo Soler (39) ist Physiker an der Uni in Ulm, er hat eine Frau, die im fünften Monat schwanger ist, und einen Sohn (4). Am 23. Juni setzte der passionierte Bergwanderer sich in den Zug nach Oberstdorf, um zu einerDrei-Tages-Tour zum Prinz-Luitpold-Haus (1846 Meter) bei Bad Hindelang aufzubrechen. Am ersten Tag wollte er zur Hermann-von-Barth-Hütte (2129 Meter) gehen, um dort zu übernachten. Andere Bergfreunden sahen ihn an der Dieters­bachalpe (1325 Meter) Mittagessen. 

„Sie unterhielten sich noch darüber, dass die Zehn-Stunden-Wanderung, die er sich für den Tag vorgenommen hatte, schon ambitioniert war“, so Solers Lebensgefährtin zur tz. An der Heinrich-von-Barth-Hütte kam der gebürtige Kolumbianer, der seit neun Jahren in Ulm lebt, nie an. Suchaktionen nach Soler blieben bislang ohne Erfolg. Seine Frauwirkt am Telefon gefasst. Sie setzt alles in Bewegung, um ihren Mann zu finden. Am Freitag versammelte sie acht Freunde, die am Wochenende vom Tiroler Lechtal aus nach Soler suchen. Wer ihn gesehen hat, wendet sich bitte an die Polizei.

Er wollte in den Bergen wandern: Wissenschaftler (39) aus Ulm vermisst - Spur führt nach Bayern

Erstmeldung vom 1. Juli 2020:

Ulm/Bad Hindelang - Seit Dienstag (23. Juni) wird der 39 Jahre alte Dr. Felipe C.-S. aus Ulm vermisst. Er machte sich zum Wandern auf den Weg in die Berge. Bekannte und Polizei befürchten nun, dass dem Mann etwas passiert sein könnte oder er sich in einer hilflosen Lage befindet. Das teilte die Polizei Ulm mit.

Er wollte zum Wandern ins Lechtal und ins Allgäu: 39-Jähriger aus Ulm vermisst

Der 39-Jährige wollte zur Herrmann-von-Barth-Hütte im Lechtal und weiter zum Prinz-Luitpold-Haus bei Bad Hindelang im Allgäu wandern. Schon bei der ersten Hütte kam er nicht an, auch bei der zweiten in Bayern nicht. Seitdem hat er sich nicht mehr gemeldet, auch die Suche war bisher nicht erfolgreich. Wie die Polizei Schwaben Süd/West mitteilte, war auch ein Hubschrauber im Einsatz.

Mann (39) aus Ulm nach Wanderung in den Bergen vermisst: Er wird wie folgt beschrieben

Der Vermisste wird wie folgt beschrieben:

  • circa 1,70 Meter groß
  • schlanke Statur
  • schwarzbraune, lockige Haare
  • leicht dunkler Teint
  • vermutlich trägt er Laufschuhe und Sportkleidung
  • wahrscheinlich hat er einen großen Wanderrucksack bei sich
Er wollte in den Bergen wandern, nun wird der 39-Jährige aus Ulm vermisst.

Es wird gebeten, Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten unter der Telefonnummer 08322/ 96040 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu geben. Laut Bild handelt es sich bei dem Mann um einen Wissenschaftler der Uni Ulm.

In Österreich wird ein 40-Jähriger aus Bayern vermisst. Das Fahrrad des Mannes wurde mittlerweile gefunden, die Polizei sucht nach dem Vermissten.

39-Jähriger aus Ulm vermisst: Die Meldung der Polizei im Wortlaut

„Seit dem 23.06.2020 wird der 39 Jahre alte Dr. Felipe C.-S. aus Ulm vermisst, der sich in die Berge zum Wandern abgemeldet hatte. Bekannte und Polizei befürchten nun, dass dem Mann etwas zugestoßen sein könnte oder er sich in einer hilflosen Lage befindet.

Der Vermisste wollte zur Hermann-von-Barth-Hütte im Lechtal und weiter zum Prinz-Luitpold-Haus bei Bad Hindelang im Allgäu wandern. Schon bei der ersten Hütte kam er nicht an, auch nicht bei der zweiten Statuion. Seither hat er sich nicht mehr gemeldet. Alle Ermittlungen der Polizei führten bislang nicht zu dem Vermissten.“

Es ist ein Vermisstenfall, der Fragen aufwirft: Seit 2017 wird ein 17-Jähriger aus Bibart in Mittelfranken vermisst. Der Schüler war schon einmal verschwunden.*

Für eine besondere Aufnahme verließ ein Wiesseer den Wanderweg entlang der Rottacher Wasserfälle - wenig später stürzte er in eine Felsspalte.*

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