Schrecklich

Video von hungerndem Eisbären schockiert das Netz

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Symbolbild

Ein im Internet kursierendes Video von einem abgemagerten Eisbären auf der kanadischen Baffininsel rührt derzeit etliche Menschen in aller Welt.

Berlin - Das Tier wirkt schwach, bricht mehrfach zusammen und sucht in einer Mülltonne nach Futter. Die Kommentare unter dem Video zeugen von Betroffenheit und Mitleid.

Gefilmt wurde der Eisbär vom kanadischen Fotografen Paul Nicklen, der das Video Anfang Dezember veröffentlichte. Im sozialen Netzwerk Instagram erklärte Nicklen, er wolle mit dem Bildmaterial auf die Folgen der Erderwärmung aufmerksam machen. Experten gehen davon aus, das das Abschmelzen von Schnee und Eis die Robbenjagd für Eisbären erschwert.

My entire @Sea_Legacy team was pushing through their tears and emotions while documenting this dying polar bear. It’s a soul-crushing scene that still haunts me, but I know we need to share both the beautiful and the heartbreaking if we are going to break down the walls of apathy. This is what starvation looks like. The muscles atrophy. No energy. It’s a slow, painful death. When scientists say polar bears will be extinct in the next 100 years, I think of the global population of 25,000 bears dying in this manner. There is no band aid solution. There was no saving this individual bear. People think that we can put platforms in the ocean or we can feed the odd starving bear. The simple truth is this—if the Earth continues to warm, we will lose bears and entire polar ecosystems. This large male bear was not old, and he certainly died within hours or days of this moment. But there are solutions. We must reduce our carbon footprint, eat the right food, stop cutting down our forests, and begin putting the Earth—our home—first. Please join us at @sea_legacy as we search for and implement solutions for the oceans and the animals that rely on them—including us humans. Thank you your support in keeping my @sea_legacy team in the field. With @CristinaMittermeier #turningthetide with @Sea_Legacy #bethechange #nature #naturelovers This video is exclusively managed by Caters News. To license or use in a commercial player please contact info@catersnews.com or call +44 121 616 1100 / +1 646 380 1615”

Ein Beitrag geteilt von Paul Nicklen (@paulnicklen) am

Für den konkreten Fall hält Jörns Fickel vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin allerdings andere Gründe für realistischer. „Wenn es sich um ein Einzeltier handelt, halte ich eine Erkrankung oder Verletzung für wahrscheinlicher“, sagte Fickel. So könnten die Folgen eines Kampfes dazu führen, dass die Jagdfähigkeit von Eisbären eingeschränkt werde. Auch ein Befall mit Darmparasiten sei als Ursache für die Schwäche denkbar.

dpa

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